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Kein Kavaliersdelikt

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Reiskirchen (red). Ein großes Problem sieht Reiskirchens Bürgermeister Dietmar Kromm bei der immer wieder angesprochenen Hundekot-Thematik und nimmt dies zum Anlasss für eine Mahnung. Längst nicht jeder Hundebesitzer sammle die Hinterlassenschaften seines Hundes ein.

Dies sei nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern bürge auch Gesundheitsrisiken für Mensch und Tier. Das was auf den Äckern wachse, sei schließlich zu einem Großteil Bestandteil unserer Nahrungskette. Kommen die Kothaufen bei der Ernte oder beim Heumachen mit in die Maschinen, könne dies auch zu einem gesundheitlichen Problem für Wiederkäuer oder in Extremfällen sogar für uns Menschen werden, heißt es weiter.

»Ein Grund mehr, warum das Liegenlassen von Hundekot sowohl im freien Feld als auch auf sonstigen öffentlichen Flächen kein Kavaliersdelikt ist«, so Kromm.

Hundehalter, die den von ihrem Hund hinterlassenen Kot liegen lassen, handeln grundsätzlich ordnungswidrig. Eine solche Ordnungswidrigkeit könne, gemäß § 1 Abs. 2, Nr. 5 der Gemeindesatzung über die Reinhaltung öffentlicher Flächen, mit einer empfindlichen Geldbuße von bis zu E 500 geahndet werden.

»Nutzen Sie gerne die Natur und Wege in unserer Gemeinde, um notwendige Erholung zu erhalten, aber bitte respektieren Sie unsere Rahmenbedingungen, nur so erhalten wir unsere vielfältige Flora und Fauna und nur so wird die Artenvielfalt Ihnen und unseren nachfolgenden Generationen - auch in Zukunft - viel Freude bereiten«, schließt Bürgermeister Kromm seine Presseerklärung.

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