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Krankentransporter gespendet

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Florian Kumpe (l.) vom DRK-Katastophenschutz übergab das dritte Fahrzeug an Boris Saizew, der die Überfahrt in die Ukraine organisiert. © Red

Drei gebrauchte Fahrzeuge des Rotkreuz-Kreisverbandes Mittelhessen werden in der Ukraine eingesetzt.

Kreis Gießen (red). Die DRK-Bereitschaften Marburg-Mitte, Wetter und die Ambulanz einer Erstaufnahmeeinrichtung, die der Rotkreuz-Kreisverband Marburg-Gießen im Auftrag des Landes betreibt, sind kürzlich mit moderneren Fahrzeugen ausgestattet worden.

Der Vorstand des Kreisverbandes hat sich schnell entschieden, die ausgedienten älteren Krankentransportwagen, die technisch in einem einwandfreien Zustand sind, nicht zu verkaufen, sondern sie für die Menschen in der Krisenregion zur Verfügung zu stellen. Zwei der Autos sind bereits in der Ukraine, einer in Bila Zerkwa, etwa 80 Kilometer südlich der Hauptstadt Kiew gelegen, und einer im ostukrainischen Charkiw, aus der sich die russischen Truppen kürzlich zurückgezogen haben, sagte Boris Saizew bei der Übergabe des dritten Fahrzeugs.

Der Staufenberger hat sich mit seiner privaten Organisation mit seiner Familie und Freunden zum Ziel gesetzt, in Eigeninitiative Hilfsgüter in die Region zu bringen. Das dritte Fahrzeug des DRK werde demnächst nach Wolodarka, etwa 120 Kilometer von Kiew entfernt, gebracht. Dort gebe es ein Krankenhaus, das mit ihm unterstützt werde.

Wie immer bei den Fahrten werde nicht nur die Ausstattung mitfahren, sondern der Wagen werde bis unters Dach mit weiteren Hilfsgütern gepackt.

»Dabei ist alles, was gebraucht wird«, betonte Saizew, von Medikamenten, über schusssichere Westen und Kleidung bis hin zu Lebensmitteln. Für all diese Dinge sammelt er Spenden.

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