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Die Akteure zusammen mit ihren Stabpuppen mit denen die Weihnachtsgeschichte auf der Puppenbühne gespielt wurde.

Krippenspiel mit Puppen dargestellt

Wettenberg (moo). Diakon Ernest W. Aguirre und Pfarrerin Alexandra Hans der evangelischen Kirchengemeinde Wißmar bereiteten gemeinsam mit 21 Kindern, einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin und einer Konfirmandin ein Stabpuppenspiel vor, mit dem sie die Weihnachtsgeschichte erzählten.

Zu unterschiedlichen Zeiten trafen sich die Beteiligten, sodass jedes Kind seine Krippenspielrolle als Stabpuppe aus Fotokarton gebastelt hatte. Eltern waren auch beim Basteln beteiligt. Das Lied »Gloria«, das Ernest Aguirre geschrieben hat, wurde mit den Kindern aufgenommen. Die einzelnen Sprechrollen nahm Aguirre einzeln mit den Kindern auf, um sie dann als Hörspiel zusammenzuschneiden.

Hinter der Bühne waren Hannah Elbert, Hannah Kronenberger, Nina Pfaffl, Saskia Lauz, Alexandra Hans und Ernste Aguirre tätig. Am Licht stand David Hündt.

In der Wißmarer Kirche war die von Ernest Aguirre gebaute Puppenbühne aufgebaut, dahinter wurde dann das zuvor aufgenommene Hörspiel abgespielt und mit den Stabpuppen wurde Krippenspiel vorgeführt. So konnten die Kinder ihre Stimme vom Hörspiel, mit ihrer Stabpuppe das Stück im Ganzen sehen und hören.

Die Eltern hatten sich und weitere Familienmitglieder vorher angemeldet und konnten so unter den aktuellen Coronaregeln am Gottesdienst teilnehmen. Es galten die 2G-Regeln für Erwachsene.

Das Spiel lehnte sich zunächst eng an den biblischen Text an. Dabei verknüpfte es die unterschiedlichen Erzählungen von Lukas und Matthäus miteinander, wie dies bei vielen Krippenspielen üblich ist. Die Räuberschar, die den Königen begegnet, war hinzugefügt. »Ihre Wandlung« folgte aber ebenfalls einem beliebten Motiv aus der Krippenspieltradition, dass von dieser besonderen Nacht niemand unberührt bleibt und alle den Weg zur Krippe finden.

Pfarrerin Hans gestaltete das Rahmenprogramm und von den jungen Leuten wurden einige Lesungen und auch Gebete übernommen.Einige der gemeinsam gesungenen Lieder wurden an der Orgel von Hermann Frankfurt begleitet. Ernest Aguirre begleitete mit seiner Gitarre die Lieder »Zumba Zumba, welch ein Singen...« und »Vor langer Zeit in Bethlehem...«.

Der Familiengottesdienst wurde um 16 Uhr und um 17.15 Uhr angeboten. Die dankbaren Zuhörer spendeten den Akteuren einen begeisterten und herzlichen Beifall.

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