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Landkreis fördert Anschaffung von Schutzzäunen

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Kreis Gießen (red). Wer Weidetiere im Offenland hält, leistet einen wertvollen Beitrag zum Arten- und Biotopschutz. Allerdings fürchten Weidetierhalter Beutegreifer wie den Wolf, weil diese Tiere eine Gefahr für die Herden darstellen. Mit ausreichend hohen und starken Elektrozäunen sind Schafe und Ziegen aber auch nachts auf der Weide vor tierischen Angriffen sicher.

Deswegen fördert der Landkreis Gießen nun die Anschaffung sogenannter Grundschutzzäune.

Artenschutz stärken

Diese Form der finanziellen Unterstützung sei eine gute Möglichkeit, den Artenschutz in der Region zu stärken, sagt Kreis-Naturschutzdezernent Christian Zuckermann: »Ziel unserer Förderrichtlinie ist die Aufrechterhaltung der großflächigen Beweidung, die für uns einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz darstellt. Weidetierhalter und -halterinnen müssen ihre Herden gut geschützt wissen. Deswegen möchten wir darauf hinwirken, dass ein guter Grundschutz nicht an zu hohen Investitionen scheitert.«

Finanziell bezuschusst werden Elektroknotennetze, Weidezaungeräte und -batterien, wenn sie die technischen Mindestanforderungen der Richtlinie erfüllen. Die Höhe der möglichen Förderung richtet sich nach der Anzahl der gehaltenen Weidetiere und beträgt 80 Prozent des Anschaffungspreises.

Informationen erteilt der Fachdienst Naturschutz des Landkreises Gießen, Heike Schöße, naturschutz@lkgi.de, 0641/9390-1459. Das Antragsformular sowie die Richtlinie, in der alle Voraussetzungen und Bedingungen der Förderung erläutert werden, stehen auf lkgi.de zum Download bereit.

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