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Ein Teil der Langgönser Delegation mit der scheidenden St. Ulricher Bürgermeisterin Brigitte Lackner (v. l.): Gerlinde und Hans-Ottmar Müller, Marius Reusch, Sebastian Stoll, Brigitte Lackner, Martin Hanika, Tim Schröder und Anja Asmussen.

Besuch in Tirol

Langgönser Partnergemeinde St. Ulrich besucht

Die Einweihung des neuen Musikpavillons und die Verabschiedung von Bürgermeisterin Brigitte Lackner waren Anlass für einen Kurzbesuch der Partnergemeinde St. Ulrich am Pillersee in Tirol.

Langgöns (imr). Die Einweihung des neuen Musikpavillons und die Verabschiedung von Bürgermeisterin Brigitte Lackner waren Anlass für eine Delegation aus Langgöns mit Bürgermeister Marius Reusch an der Spitze, der Partnergemeinde St. Ulrich am Pillersee in Tirol einen Kurzbesuch abzustatten.

Einsegnung durch Priester

Eingeladen waren die Langgönser zur feierlichen Einweihung des neuen Musikpavillons in der Partnergemeinde. Die war bereits coronabedingt um ein Jahr verschoben worden, konnte aber dann unter den üblichen Einschränkungen und Schutzbestimmungen stattfinden. Eine feierliche Einweihung in St. Ulrich ist immer mit einer tatsächlichen Weihe, also einer Einsegnung durch den katholischen Priester, verbunden, so auch in diesem Fall nach der gemeinsamen Festmesse in der Ulricher Kirche.

Besonders eindrucksvoll war für die Gäste aus Mittelhessen auch diesmal wieder die große Versammlung aller Traditionsvereine auf dem Dorfplatz, der gemeinsame Kirchgang und der anschließende Festbetrieb in der Ortsmitte vor dem neu errichteten Musikpavillon. Würdig und feierlich erwies sich auch das Rahmenprogramm mit einem Konzert einer befreundeten Musikkapelle aus Osttirol.

Die Bürgermeisterin von St. Ulrich, Brigitte Lackner, hatte die rund 15-köpfige Langgönser Delegation mit Bürgermeister Marius Reusch, dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Martin Hanika, Vertretern des Gemeindevorstands und der Fraktionen sowie dem Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins, Sebastian Stoll, schon am Vortag zum gemeinsamen Kaffee begrüßt. Daran anschließend wurden wesentliche Infrastrukturmaßnahmen in der Partnergemeinde wie der Neubau des Rettungszentrums für Berg- und Wasserrettung sowie die Lawinenkommission besichtigt. Auch die Trinkwasserversorgung in St. Ulrich muss nach einem Bergrutsch gerade mit neuem Tiefbrunnen, Brunnenhaus und Versorgungsleitungen wieder aufgebaut werden. Dabei wurde deutlich, dass diese Tiroler Gemeinden ganz spezielle zusätzliche kommunale Problemfelder haben.

Ein besonders herzlicher Dank der hessischen Besucher ging beim Abschied im Gemeindeamt an Brigitte Lackner: Sie war über 25 Jahre in der Ulricher Kommunalpolitik aktiv gewesen, davon die letzten zwölf als Bürgermeisterin. Es war vermutlich die letzte Langgönser Delegation, die sie in dieser Funktion begrüßt und begleitet hat, immer freundlich, offen, hilfsbereit und immer wie eine gute Freundin. Mit der Kommunalwahl im Februar scheidet sie aus dem Amt und geht in den wohlverdienten Ruhestand. »Die Partnerschaft zwischen St. Ulrich und Langgöns hat sie entscheidend und über einen langen Zeitraum geprägt, auch sie hat in der gemeindlichen Verbindung immer mehr gesehen, für sie war und ist es eine Freundschaft, auch im Privaten. Dies wird auch so bleiben und dafür sind wir ihr und den Ulrichern dankbar«, würdigte Martin Hanika beim Abschied die Verdienste der Bürgermeisterin.

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