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Drogendeal scheitert im Kreis Gießen: Trio hat 80 Kilogramm Marihuana dabei

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Von: Kim Hornickel

Nach einem Drogenfund in Lich (Kreis Gießen) müssen die mutmaßlichen Täter in Untersuchungshaft.
Nach einem Drogenfund in Lich (Kreis Gießen) müssen die mutmaßlichen Täter in Untersuchungshaft. © Polizei

In Lich (Kreis Gießen) dealt ein Trio mit 80 Kilogramm Marihuana, doch die mutmaßlichen Täter werden bereits von der Polizei erwartet.

Lich – Bei einer Drogenübergabe in Lich im Kreis Gießen hatten die Täter nicht mit dem Eingreifen der Polizei gerechnet. Als sich die drei Männer am Mittwoch (25. Mai) in Lich trafen, griffen die Beamten zu. Bereits im Voraus waren die Ermittler über das geplante Treffen informiert, wie die Polizisten in Gießen mitteilten. „Es war bekannt, dass das Trio für Mittwoch in Lich ein Treffen ausgemacht hatte“, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Freitag (27. Mai).

Bei der Übergabe wurden dann ein 28-Jähriger, ein 46-Jähriger sowie ein 30-Jähriger festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, war die bei den Männern gefundene Drogenmenge immens. Ganze 80 Kilogramm wollten die mutmaßlichen Dealer vertreiben. Bereits kurz nach der Tat wurden die Männer einem Haftrichter des Amtsgerichts Gießen vorgeführt und sitzen derzeit in Untersuchungshaft.

Drogendeal in Lich (Kreis Gießen): Wohnungen in mehreren Städten durchsucht

Außerdem durchsuchte die Polizei in Gießen die Wohnungen der Verdächtigen. In den Wohnungen in Lich, Gießen und Hungen wurden dabei noch mehr Drogen und Utensilien beschlagnahmt, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Zwei der Männer sind demnach bereits polizeibekannt.

Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln jetzt wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. (kh/dpa)

Erst kürzlich war eine junge Mutter vor dem Landgericht Gießen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden, weil sie 40 Kilogramm Marihuana geschmuggelt hatte.

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