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Mädchen sind die besten Vorleser in Stadt und Kreis

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Kreis Gießen (red). Die Jury hat entschieden: Antonie Tirre von der Brüder-Grimm-Schule (für die Stadt Gießen) und Alisa Vot von der Gesamtschule Busecker Tal (für den Landkreis Gießen) sind die besten Vorleserinnen der Region und haben sich gegen 17 weitere Schulsieger durchgesetzt.

Antonie Tirre gewann den Entscheid mit einer Lesepassage aus dem Buch »Land of Stories« von Chris Colfer, während Alisa Vot den Wettbewerb mit ihrem Beitrag aus Gerlis Zillgens »Anna und Anto - Plötzlich anders« für sich entschied. Die beiden gehören damit zu den 555 besten Vorlesern Deutschlands, die nun auf Bezirksebene um die Wette lesen werden.

Beitrag als Video

Der Regionalentscheid des 63. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels wurde von der Rickerschen Buchhandlung in Gießen organisiert. Wie im Vorjahr begegnete der Wettbewerb den Pandemie-Bedingungen flexibel, so dass er trotz Corona weiterlaufen kann: Die Schulsieger zeichneten ihren Vorlesebeitrag auf und luden ihn über das Video-Portal des Wettbewerbs hoch.

Die Jury, bestehend aus Ralph Kohlheyer (Die Lernkiste GmbH), Eva Salzmann (Stadt Gießen), Otfried Ehrismann und Janine Clemens (beide Literarisches Zentrum Gießen) sichtete und bewertete alle Video-Beiträge anhand strenger Kriterien. Neben der Lesetechnik wurde dabei vor allem die Interpretation des Textes, also das ausdrucksstarke, lebendige Vorlesen, beurteilt. Auch die Textstellenauswahl spielte eine Rolle - so sollte der Auszug in sich geschlossen sein und eine Lesezeit von drei Minuten nicht überschreiten. Eine zusätzliche Minute stand den Teilnehmern zur Verfügung, um der Jury das ausgewählte Buch vorzustellen. Sowohl Antonie Tirre als auch Alisa Vot überzeugten die Jury in all diesen Bereichen und haben sich somit den Aufstieg in die Bezirksebene redlich verdient.

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