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Mehr Besucher beim Inheidener Seefest als 2019

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Die »Bockband« sorgte am Samstagabend beim Seefest in Inheiden für Stimmung. Foto. Wißner © Thomas Wißner

Die Veranstalter der Seefestgemeinschaft Inheiden sind zufrieden: Auch ohne Feuerwerk kamen mehr Besucher als 2019.

Hungen (twi). Auch wenn es kein offizielles Feuerwerk beim Seefest in Inheiden gab, so gingen doch am Samstag um 22.55 Uhr am See einige Leuchtraketen hoch. »Damit hatten wir nichts zu tun«, versicherte Präsidiumssprecher Michael Hofmann im Namen der Seefestgemeinschaft, die die Veranstaltung wieder ausrichtete.

Die zahlreichen Besucher, die just zu jenem Zeitpunkt vor der Open-Air-Bühne die »Bockband« bejubelten und lautstark bei »Layla« mit einstimmten, dürften von diesem kleinen Feuerwerk nichts mitbekommen habe. Doch der Vorfall zeigte, dass normalerweise zu einem Seefest in Inheiden ein Feuerwerk gehört.

Hofmann zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung, die erstmals im Open Air-Format ohne großes Festzelt stattfand, sehr zufrieden. Es seien wahrlich »drei tolle Tage« gewesen, die für alle Altersklassen ein passendes Angebot parat hatten. Und Petrus war mit der Seefestgemeinschaft im Bunde, unterstützte jene zehn Personen tatkräftig, auf deren Schultern letztlich das Seefest lastet, bei der Fortführung der nunmehr 58 Jahre alten Traditionsveranstaltung. Nachdem Pandemie-bedingt zwei Jahre lang keine Möglichkeit bestand, konnte nun endlich wieder ein Fest auf die Beine gestellt werden. Neben dem Feuerwerk hatte man auch auf Marktstände verzichtet.

Am Freitag gab es einen klassischen Discoabend bei Bier und Äppler. Am Samstag sorgte dann die »Bockband« für Stimmung und am Sonntag gab es eine Premiere, denn beim Frühschoppen spielten erstmals Ben Karell & Roy Glitter, die Partyband aus dem Herzen des Taunus, in Inheiden auf. Ein Vergnügungspark mit Schieß-, Wurf- und Losbude, Trampolin, Autoscooter, New Yorker und Entenburg samt Süßwarenstand gab es an allen Tagen. Vor allem am Sonntag wurde das Angebot bestens angenommen.

Letztlich wurden mehr Besucher als bei dem Fest 2019 gezählt. »Wenn das hier alles beim Publikum ankommt wird und die Besucherzahlen stimmen, dann erfüllt das einen mit Freude. Wir haben alles gut und richtig gemacht«, lautete Hofmanns Fazit. Für 2023 ist wieder ein »vollumfängliches Seefest« mit Marktständen und Höhenfeuerwerk vorgesehen, jedoch mit der Einschränkung, dass »wir abwarten müssen, wie dann die Umstände sein werden«.

Fast untergegangen ist bei allem, dass die Seefestgemeinschaft, die aus dem Sportverein Germania, dem Radfahrerverein All-Heil und dem Gesangverein Eintracht besteht, seit 45 Jahren für Durchführung und Organisation des Seefestes verantwortlich ist.

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Michael Hofmann Foto: Wißner © Wißner

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