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Mehr Geld für Floristen im Landkreis

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Kreis Gießen (red). Arbeit mit Blumen wird besser bezahlt: Für die rund 90 Beschäftigten der Floristikbranche im Landkreis Gießen gibt es deutlich mehr Geld. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) in einer Pressemitteilung hingewiesen.

Eine gelernte Floristin komme jetzt auf einen Stundenlohn von 13,31 Euro. Zusammen mit einer weiteren Erhöhung zum Sommer 2023 belaufe sich das Plus für Fachleute auf gut 17 Prozent. Das zusätzliche Geld müsse mit der Juli-Abrechnung auf dem Konto sein. Wer leer ausgehe, solle sich an die IG BAU Hessen-Mitte wenden, rät Bezirksvorsitzender Peter Manns.

»Das starke Einkommensplus sorgt dafür, dass die Beschäftigten trotz hoher Inflationsrate mehr Geld zum Leben haben. Außerdem liegt die Floristik über der künftigen Mindestlohngrenze von zwölf Euro pro Stunde«, betont der Gewerkschafter. Selbst für ungelernte Kräfte liege der Einstiegsverdienst aktuell bereits bei 12,36 Euro. Ab Juli 2023 kommen sie auf einen Stundenlohn von 13,01 Euro. Die IG BAU hatte sich in den Tarifverhandlungen mit dem Fachverband Deutscher Floristen für einen deutlichen Abstand zur gesetzlichen Lohnuntergrenze starkgemacht.

Dabei werde die Branche auch für den Nachwuchs attraktiver. Azubis bekämen bis August 2023 durchschnittlich 23 Prozent mehr Geld - und verdienten im dritten Jahr 1000 Euro im Monat.

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