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Mittelhessen ganz vorne

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Kreis Gießen (red). Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat den hessischen Katastrophenschutzpreis 2022 in Wetzlar verliehen. Den mit 5000 Euro dotierten ersten Platz belegte der Kreisverband Marburg-Gießen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Auf Platz zwei (3000 Euro) folgte der Regionalverband Mittelhessen der Johanniter-Unfallhilfe.

Der DRK-Kreisverband Marburg-Gießen wurde für sein Projekt »Katastrophenalarm in Klemmbaucity« belohnt. Die Rotkreuzler hatten mithilfe der Stop-Motion-Technik verschiedene Filme mit unterschiedlichen Situationen des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes konzipiert und gedreht. Die Filme werden unter anderem in Erste-Hilfe-Kursen gezeigt und sollen der Bevölkerung die persönliche Notfallvorsorge näherbringen. Die Preissumme für den zweiten Platz nahm die Johanniter Unfallhilfe Mittelhessen mit dem Konzept »Niederschwellige medizinische Versorgung in Gebieten zerstörter Infrastruktur« in Empfang.

Der Regionalverband hatte ein Konzept eingereicht, welches den Einsatz eines Sanitätszuges bei zerstörter Infrastruktur zum Inhalt hat und beim Einsatz in den Hochwassergebieten 2021 bereits erfolgreich erprobt wurde. Das Konzept stellt die für einen autarken mehrtägigen Einsatz notwendigen Einsatzmittel vor.

Beuth präsentierte gemeinsam mit Norbert Fischer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, sowie Oliver Meermann, Vorsitzender der Johanniter-Unfall-Hilfe Mittelhessen, einen neuen Katastrophenschutz-Imagefilm der 2019 initiierten Kampagne »1+1=2 - eine starke Verbindung« vor, mit der das Land gemeinsam mit seinen Partnern auf das Spannungsfeld zwischen Ehrenamt und Beruf aufmerksam macht.

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