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Nass, aber zum Glück unverletzt

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Einsatzkräfte der Lollarer Feuerwehr ziehen das Kanu aus dem Wasser. © R. Schäfer

Kreis Gießen (rsa). Unangenehme Bekanntschaft mit dem kalten Wasser der Lahn machte eine vierköpfige Familie am gestrigen Karfreitagnachmittag. Lahnabwärts zwischen Ruttershausen und Wißmar mit einem Kanu unterwegs, kenterte ihr Boot am Wasserkraftwerk hinter dem Werksgelände von Buderus. Keiner der Bootsinsassen kam dabei zu Schaden.

Um 15.41 Uhr wurde die Lollarer Freiwillige Feuerwehr zum Einsatz gerufen. Zwei Angler hatten gesehen, wie das Boot gekentert war, und Notrufe abgesetzt. Bei der Ankunft der Feuerwehreinsatzkräfte hatten sich die vier Gekenterten bereits auf die Wehrmauer der Anlage gerettet. Die zwei Erwachsenen und zwei Kinder im mittleren schulpflichtigen Alter wurden von vier Feuerwehrleuten in Wasserrettungsanzügen von den Anlageteilen heruntergeholt und dem Krankenrettungsdienst übergeben. Lollars Stadtbrandinspektor Marco Kirchner lobte ausdrücklich das »vorbildliche Verhalten« der beiden Angler. Neben der sofortigen Alarmierung an die Rettungsstelle hätten sie die Gekenterten vom Land aus betreut und die Feuerwehrleute beim Eintreffen eingewiesen.

Gestrandet war das Kanu in der Mitte der Lahn an der Wehrmauer, wo es von der Feuerwehr aus dem Wasser geborgen wurden. Wieso es zu dem Kentern kam, ist nicht bekannt. Allerdings ist vor dem Wehr ein Hinweis für Bootsfahrer angebracht, die Bootsgasse auf der rechten Seite zu benutzen.

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