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Neuer SPD-Landtagskandidat aus Grebenhain

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Max Ziegler Foto: SPD © SPD

Max Ziegler übernimmt. Der 30 Jahre alte Grebenhainer wurde als SPD-Landtagskandidat im Wahlkreis 20 bestätigt. Ihn können die Laubacher und jetzt auch die Rabenauer im Herbst 2023 wählen.

Kreis Gießen (red). Ein 30-jähriger Grebenhainer tritt erstmals zur Landtagswahl im Vogelsbergkreis an und kann aufgrund des neuen Wahlkreiszuschnitts auch in Laubach und der Rabenau gewählt werden.

Maximilian Ziegler vertritt die SPD im Wahlkreis 20. Das haben die Delegierten aus dem Vogelsbergkreis sowie aus Laubach und Rabenau entschieden. Alle Delegierten stimmten in Gemünden für den 30-Jährigen aus Grebenhain, der derzeit bei einem mittelständischen Bauunternehmen aus der Wetterau als Projektleiter tätig ist. Die Landtagswahl ist im Herbst 2023.

In seiner Rede stellte Ziegler seine Motivation für eine Landtagskandidatur dar. »Die Kommunen brauchen mehr Unterstützung für die vielen Aufgaben, die an sie gestellt werden. Sie brauchen vielfältige Unterstützung, hier, vor Ort und in Wiesbaden. Dafür brauchen wir Landtagsabgeordnete, die die Anliegen des ländlichen Raumes nach Wiesbaden tragen und nicht umgekehrt, die Anliegen Wiesbadens hier bei uns verteidigen«, machte Ziegler, der seit 2016 Mitglied der Gemeindevertretung in Grebenhain und seit 2021 auch des Vogelsberger Kreistags ist, deutlich. Eine der zentralen Herausforderungen für die Region sei es, die eigene Infrastruktur, beispielsweise bei der Wasserversorgung, bei Straße und Schiene oder Ärzten und Krankenhäusern, zu erhalten und an die Veränderungen der Zukunft anzupassen. »Die Förderung durch das Land darf zukünftig nicht mehr so aussehen, dass durch immer neue und Richtlinien immer mehr Aktenschränke gefüllt werden müssen.«, so Ziegler.

Zentral sei für ihn auch die Sicherung von Fachkräften in Handwerk, Gewerbe und Industrie.

Auch wolle er sich im Landtag für einen besseren Grundwasserschutz im Hohen Vogelsberg stark machen. »Die Grundwasserentnahme muss reduziert werden. Die Sicherung unseres Wassers muss als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden. Das bedeutet, dass auch und gerade der Ballungsraum deutlich mehr zur Eigenversorgung und zur Einsparung tun muss«, machte Ziegler seinen Standpunkt dar. »Politik muss mehr Brücken als Mauern bauen«., erklärt er.

Ziel der SPD sei es, den Wahlkreis direkt zu gewinnen.

Als Ersatzkandidatin, die erst dann zum Zug käme, wenn Ziegler das Direktmandat gewinnt und im Laufe der Legislaturperiode aus dem Landtag ausscheiden sollte, wurde die Schottener Bürgermeisterin Susanne Schaab.

Ziegler, Jahrgang 1992, stammt aus dem Grebenhainer Ortsteil Crainfeld. Nach dem Besuch dem Abitur in Lauterbach studierte er in Leipzig Wirtschaftsingenieurwesen (Bau). Seit 2016 ist Maximilian Ziegler bei der Adolf Lupp GmbH in Nidda beschäftigt, seit 2021 als Projektleiter für Roh- und Schlüsselfertigbau. Seit 2016 ist er Mitglied der Grebenhainer Gemeindevertretung, in die er 2021 mit dem besten Ergebnis aller Kandidierenden wiedergewählt wurde. Dort ist er Vorsitzender der SPD-Fraktion.

Seit 2021 gehört er gleichfalls für die SPD dem Vogelsberger Kreistag an, er ist dort Vorsitzender des Ausschusses für Bauen, Klima, Umwelt und Ländlicher Raum.

Bei den zurückliegenden beiden Landtagswahlen war der ehemalige SPD-Unterbezirksvorsitzende Swen Bastian aus Alsfeld für die Vogelsberger Genossen angetreten, hatte aber beide Male den Einzug in den Landtag verpasst.

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