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Omikron-Variante: Zwei Fälle im Kreis bestätigt

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Kreis Gießen (red). Im Landkreis Gießen wurden am Mittwoch zwei Fälle der Coronavirus-Variante Omikron gemeldet. Dies hat die Kreisverwaltung mitgeteilt.

Einer der beiden Omikron-Fälle ist ein positiv getesteter Reiserückkehrer aus Namibia. Der Infizierte hat einen vollständigen Impfschutz und ist symptomatisch erkrankt. Seit seiner Ankunft in Deutschland befindet sich der Reiserückkehrer in häuslicher Isolation. Daher gibt es nur zwei Kontaktpersonen aus dem eigenen Haushalt, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Vor 14 Tagen positiv getestet

Eine zweite Person wurde schon vor 14 Tagen positiv getestet, allerdings war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt, dass es sich um die Omikron-Variante handelt. Dies ist nun nachträglich durch allgemeine Stichprobenuntersuchungen im Labor bekannt geworden. Eine Reise in ein Virusvariantengebiet ist nicht bekannt.

Das Gesundheitsamt arbeitet diesen Fall nun erneut akribisch auf, um mögliche Kontaktpersonen ebenfalls auf die Omikron-Variante hin untersuchen lassen zu können. Derzeit werden die relevanten Kontaktpersonen ermittelt, teilte die Kreisverwaltung mit.

Gesundheitsamt appelliert

Es ist davon auszugehen, dass es viele derartige, noch unentdeckte Omikron-Fälle gibt. Vor diesem Hintergrund appelliert das Gesundheitsamt des Landkreises Gießen abschließend eindringlich an die Bevölkerung, Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und Schnelltestangebote zu nutzen - auch während der bevorstehenden Feiertage.

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