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Rabenau fürchtet Nachteile durch Wahlkreisreform

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Kreis Gießen (red). Die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Sabine Scheele-Brenne, kritisiert eine geplante Änderung im Landtagswahlgesetz. Der Entwurf sieht vor, die Gemeinde Rabenau aus dem Wahlkreis Gießen II (19) herauszubrechen und dem Wahlkreis Vogelsberg zuzuschlagen, um so Unterschiede an Wählerstimmen zwischen den Wahlkreisen auszugleichen.

Unverständnis

Fraktionsmitglied Bärbel Schomber berichtet von Reaktionen aus der Rabenau: »Die Menschen fragen sich, was die Rabenau mit dem Vogelsberg gemeinsam hat und wie die Rabenauer Interessen durch den Vogelsbergkreis vertreten werden sollen. Es herrscht Unverständnis, warum die Rabenau quasi herausgerissen wird, zumal die angrenzenden Gemeinden wie Buseck, Allendorf/Lumda und Grünberg weiterhin dem alten Wahlkreis angehören werden und die Rabenau weiterhin auch an das Regierungspräsidium Gießen angebunden ist. Es gibt große Befürchtungen, dass die Rabenau abgehängt und geschwächt wird.«

»Es kann nicht sein, dass vor jeder Landtagswahl ein weiteres Stückchen unseres Landkreises herausgeschnitten und in den Wahlkreis des Vogelsbergs verschoben wird«, so Scheele-Brenne. Die SPD-Fraktion hat für die kommende Kreistagssitzung eine Stellungnahme des Landkreises gegen diese Änderung beantragt.

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