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Rauchsäule:Großbrandin Utphe

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Von: Ernst-Walter Weißenborn

HUNGEN - (ww). In einer Kfz-Werkstatt mit mehreren zusammenhängenden Hallen Ecke Weedstraße/Am Heegweg im Hungener Stadtteil Utphe brannte es am Freitagnachmittag. Es gab keine Verletzten. Über die Brandursache ist nichts bekannt. Eine Rauchsäule war 50 bis 100 Meter hoch noch auf der A 45 zu sehen, so die Polizei. Die Hallen waren teils untervermietet an Autobastler.

Die Polizei schätzt, dass sich der Schaden auf mehrere 100 000 Euro beläuft.

Um 16 Uhr wurde das Feuer, das an der Ortsrandlage am unteren Knappensee entstand, gemeldet. Die Kripo war vor Ort. Eine Augenzeugin aus Utphe berichtete im Gespräch mit dem Anzeiger, dass es um 20 Uhr noch gebrannt habe. Sie sah zuvor extreme Flammen und hörte Explosionen, die wohl von dort gelagerten Gasflaschen herrührten. Bürgermeister Rainer Wengorsch befindet sich derzeit im Urlaub, war aber bereits über den Vorfall informiert. "Das muss vom Ausmaß her beängstigend gewesen sein", sagte er unter dem Eindruck von Schilderungen aus der Heimat, die ihn erreichten. Die Feuerwehr habe schnell reagiert. Der Brand sei unter Kontrolle gebracht worden, habe er gehört und fügte scherzend hinzu: "Ich darf scheinbar nicht in Urlaub fahren. Auch im vergangenen Jahr gab es einen größeren Brand, als ich nicht da war." Gegen 20.20 Uhr wurden jedenfalls nur noch ein paar Glutnester am Brandort festgestellt. Wengorsch erklärte, dass die Hallen von Hobbybastlern in nicht gewerblicher Art genutzt worden seien.

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