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Satter Preisauftrieb

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In einem Immobilienreport für Stadt und Kreis Gießen aus Berlin steht unter anderem, dass es sich in Laubach als Mieter günstig lebt.

Kreis Gießen (twi). Nicht nur die Energie- sondern auch die Immobilienpreise und damit einhergehend auch die Mieten kennen aktuell in Stadt und Landkreis Gießen nur eine Richtung - es geht nach oben, sprich es wird teurer. Wie viel kostet Wohnen im ersten Quartal 2022 in und um Gießen? Ein Anhaltspunkt ist der Homeday-Immobilienreport, der eine Analyse von regionalen Marktpreisdaten auf Basis veröffentlichter Immobilienanzeigen liefert. Der Anzeiger erhielt ihn in Form einer Pressemitteilung.

Er gibt einen Überblick darüber, was Käufer oder Mieter erwartet, die aktuell am freien Markt eine Immobilie kaufen oder einer Wohnung mieten wollen. Untersucht wurden Gemeinden mit mehr als 3000 Einwohnern nicht nur im Kreis. Waren keine oder nur wenige Datensätze verfügbar, wie etwa in Rabenau, Allendorf/Lda, Hungen und Reiskirchen, dann wurden hierzu keine Angaben gemacht. Die Preise geben den Durchschnitt der vergangenen vier Quartale an, in der aktuellen Untersuchung sind dies von 2/2021 bis 1/2022, während sich Trendangaben jeweils auf den vorangegangenen Zeitraum, aktuell also 2/2020 bis 1/2022 beziehen.

In Stadt und Landkreis verzeichneten Grünberg (plus 13 Prozent), Laubach (12,5 Prozent) und Wettenberg (10,8 Prozent) die größten Mietpreis steigerungen. Der teuerste Kaufpreis für Einfamilienhäuser wird in Gießen und Lich mit jeweils 2700 Euro pro Quadratmeter und der höchste Kaufpreise für Wohnungen in Gießen mit 3300 Euro pro Quadratmeter gezahlt.

Die höchsten Angebotsmieten (kalt) werden derzeit in der Universitätsstadt Gießen verlangt. Im vergangenen Jahr sind die Mieten dort um 8,5 Prozent gestiegen, wobei der durchschnittliche Mietpreis aktuell bei 10,40 Euro pro Quadratmeter liegt. Auf Platz 2 folgt Heuchelheim mit 8,80 Euro pro Quadratmeter. Die dritthöchsten Mieten werden aktuell in Wettenberg veranschlagt mit durchschnittlich 8,70 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Lich (8,30 Euro pro Quadratmeter), Pohlheim (8,20 Euro pro Quadratmeter) und Lollar (8 Euro pro Quadratmeter).

Die günstigsten Mieten werden mit 6,40 Euro pro Quadratmeter in Laubach fällig. Allerdings sind hier in den vergangenen zwölf Monaten die Mietpreise um 12,5 Prozent gestiegen. Lediglich Grünberg weist mit einer Steigerung um 13 Prozent auf 7,60 Euro pro Quadratmeter eine noch größere Steigerungsrate auf. Für Allendorf/Lda, Rabenau, Hungen und Reiskirchen konnten hier keine Angaben, sprich Zahlen ermittelt werden.

Wie nicht anders zu erwarten liegen die teuersten Wohnungen in Gießen. Dort sind die Kaufpreise um 9,5 Prozent gestiegen und liegen nun bei 3300 Euro pro Quadratmeter. Danach folgen gleichauf mit jeweils 2550 Euro pro Quadratmeter Heuchelheim mit einer Preissteigerung von 6,8 Prozent, Pohlheim mit einem Preisanstieg um 18,8 Prozent und Lich mit 19,1 Prozent.

Den größten Preisanstieg verzeichnete Laubach mit 32,2 Prozent auf 1950 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Grünberg mit 23,3 Prozent auf 2100 Quadratmeter und Langgöns mit 16,1 Prozent auf 2200 Euro. Die günstigsten Eigentumswohnungen gibt es demzufolge in Linden mit 1700 Euro pro Quadratmeter, Laubach und Grünberg. Auch hier konnten keine Zahlen für Allendorf/Lda, Rabenau, Hungen und Reiskirchen ermittelt werden.

Die höchsten Preise für Einfamilienhäuser werden aktuell in Gießen und Lich veranschlagt, wo für entsprechende Immobilien die Preise um 4,9 Prozent und 21,7 Prozent auf 2700 Euro pro Quadratmeter gestiegen sind.

Auf dem zweiten Platz folgen Pohlheim und Fernwald mit einem Kaufpreis von 2500 Euro, wobei Fernwald einen Preisanstieg um 33,4 Prozent und Pohlheim um 29,3 Prozent aufzuweisen hat. Es folgen Heuchelheim und Wettenberg mit jeweils 2350 Euro pro Quadratmeter, Lollar (2200 Euro), Langgöns und Buseck (beide jeweils 2150 Euro) und Rabenau (2100 Euro pro Quadratmeter).

Am günstigsten werden Einfamilienhäuser in Grünberg mit 1400 Euro pro Quadratmeter und Laubach mit 1450 Euro pro Quadratmeter sowie in Hungen und Staufenberg mit jeweils 1750 Euro pro Quadratmeter gehandelt- Hier konnten keine Angaben für Linden und Allendorf/Lda. ermittelt werden.

Homeday ist ein Maklerunternehmen mit Sitz in Berlin. 200 selbstständige Partner-Makler sind laut Homepage für das Unternehmen tätig. Symbolfoto: dpa

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