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Schulungen zur Unterstützung in der Pflege

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Kreis Gießen (red). Die weiterhin stark ansteigende Zahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat besonders große Auswirkungen auf die Personalsituation in Alten- und Pflegeheimen. Der Landkreis Gießen reaktiviert daher seinen bereits im vergangenen Winter ins Leben gerufenen Pflegekräfte-Pool.

Darüber hinaus bietet der Landkreis in Zusammenarbeit mit der DRK-Schwesternschaft Marburg Schulungen für sogenannte ehrenamtliche Krisenhelfer an. In diesen Kursen können Interessierte lernen, wie sie Pflegeteams in Zeiten extremen Personalmangels vorübergehend unterstützen können.

Personalengpässen entgegenwirken

»Um drohenden Personalengpässen in der Pflege entgegenzuwirken, möchten wir gerne die Initiative ergreifen«, erklärt Landrätin Anita Schneider (SPD) in einer Pressemitteilung. »Die Erfahrungen in der Corona-Pandemie haben uns gezeigt, wie sehr Pflegekräfte an ihre Belastungsgrenze stoßen. Viele Ehrenamtliche oder auch Angehörige sind in solchen Notlagen bereit, ihre Hilfe anzubieten. Das Schulungsangebot richtet sich genau an diese Menschen, um ihnen grundlegende Kenntnisse zur Unterstützung der ausgebildeten Pflegekräfte zu vermitteln.«

Die Themen während der dreitägigen Kurse reichen von Hygienegrundlagen und Infektionsschutzmaßnahmen über die Kommunikation und den Umgang mit dementiell erkrankten Menschen bis hin zur Unterstützung bei Bewegung und Mobilisation.

Zwei Termine

Die Schulungen finden vom 28. bis 30. Januar sowie vom 4. bis 6. Februar jeweils in der Kreisvolkshochschule in Lich statt. An jedem Kurswochenende können zwölf Personen teilnehmen. Bei Bedarf werden die Schulungsangebote erweitert. Für die Kursdauer übernimmt der Landkreis den Verdienstausfall. Anmelden kann man sich per E-Mail mit den Kontaktdaten an pflegekraefte-pool@lkgi.de.

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