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Auf dem Rewe-Parkplatz in Linden erhalten die Teilnehmer den Segen und einen Aufkleber für die Haustür.

Sternsinger-Aktion Linden

Segen im Vorbeifahren

Erstmals wurde in Linden ein »Sternsinger-Drive-In« angeboten. Rund zwei Dutzend Teilnehmer nahmen das Angebot war und holten sich den Segensschild-Aufkleber »20*C+M+B+22« ab.

Linden (twi). In jeder Hinsicht ungewöhnlich verlief die diesjährige Sternsingeraktion in Linden. Während die Sternsinger bereits seit einigen Jahren in der Stadt ökumenisch unterwegs sind, wurde diesmal im Rahmen der vom Kindermissionswerk »Die Sternsinger« und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zum 64. Mal durchgeführten weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder erstmals ein »Sternsinger-Drive-In« angeboten.

Bianca Grützner von der katholischen Christkönigspfarrei Linden und Pfarrer Axel Zeiler-Held von der evangelischen Kirchengemeinde Großen-Linden hatten die Aktion für Linden vorbereitet. Am Dreikönigstag waren die insgesamt sieben Sternsinger im Gottesdienst der Christkönigspfarrei zu Gast und am Sonntag im Gottesdienst in der evangelischen Kirche. Im Anschluss an die Gottesdienste wurde jeweils vor der Kirche gesungen und Spenden gesammelt sowie das Segensschild-Aufkleber »20*C+M+B+22« für »Christus Mansionem Benedicat« (»Christus segne dieses Haus«) verteilt.

Segen im Vorbeifahren

Passender hätte das diesjährige Motto des Dreikönigssingen mit »Gesund werden - gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit« nicht lauten können und dies hatte auch in Linden bei dieser ökumenischen Aktion oberste Priorität, weshalb es auch zum »Sternsinger Drive-In« kam. Dieser wurde auf dem Rewe-Parkplatz angeboten und bestens angenommen. Etwa zwei Dutzend Teilnehmer fuhren in ihren Fahrzeugen bis zu den Sternsingern vor, die begleitet von Zeiler-Held auf der Gitarre das Sternsingerlied anstimmten, die Aufkleber überreichten und Spenden entgegennahmen.

»Die Corona-Pandemie zeigt, welch hohes Gut die Gesundheit ist. Dabei sollte keinesfalls außer acht gelassen werden, dass bei der medizinischen Versorgung von Mädchen und Jungen weltweit zwar viele Fortschritte erzielt werden konnten, aber bis heute die Hälfte der Weltbevölkerung keinen Zugang zu einer ausreichenden Gesundheitsversorgung hat«, so Zeiler-Held. Einer der ersten, der bei den Sternsingern vorfuhr, war Bürgermeister Jörg König. Und das Stadtoberhaupt war voll des Lobes: »Eine tolle Aktion.«

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