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Seit Jahrzehnten Meister ihres Faches

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Die »goldenen« und »silbernen« Handwerksmeister aus dem Bereich der Kreishandwerkerschaft Gießen (v.l.): Jürgen Reuschling, Christoph Frisch, Gerhard Jürgen Gröpler, Rainer Herzberger, Berthold Philipp, Hans-Jürgen Henkel und Reinhard Rau. Dazu gratulierten (hinten v.l.) Martin Pott, Andreas Brieske (beide Handwerkskammer Wiesbaden), Kreisbeigeordneter Hans-Peter Stock, Uwe Bock (Kreishandwerkerschaft Gießen), Kreishandwerksmeister Kay-Achim Becker und Dorothé Küster. Foto: Ewert © Ewert

Kreis Gießen (wf). »Die Meisterqualifikation war, ist und wird auch zukünftig von zentraler Bedeutung für das Handwerk und damit für die Wirtschaft sein.« Mit dieser programmatischen Aussage begrüßte Andreas Brieske (Hüttenberg), Vizepräsident der Handwerkskammer Wiesbaden, zahlreiche Handwerksmeister zur Verleihungsfeier der goldenen und silbernen Meisterbriefe, die die Kammer für das Bestehen der Meisterprüfung vor 50 beziehungsweise 40 Jahren überreicht.

Der Meistertitel ist laut Brieske »prägendes Element« eines jahrzehntelangen Berufslebens, Basis eines dabei erworbenen wertvollen beruflichen Erfahrungsschatzes eines jeden Einzelnen und zugleich Sinnbild für Tradition und Zukunft im Handwerk im Allgemeinen. Dieses gilt als »Rückgrat der Ökonomie« und zugleich als Wirtschaftszweig mit der größten und umfangreichsten Ausbildungsleistung im Land. Und da das Handwerk »von Generation zu Generation lebt«, hätten auch die zur Ehrung anstehenden Meister unterschiedlichster Gewerke nachfolgenden Generationen den Weg ins Handwerk geebnet. Und zwar mit Mut und Verantwortungsbereitschaft, Ausdauer und Durchsetzungsvermögen, vor allem aber mit Zuverlässigkeit, Qualitätsbewusstsein und Fachkompetenz.

In ihren Grußworten an die Jubilare zeigten sich Gießens Stadträtin Dorothé Küster (CDU), der hauptamtliche Kreisbeigeordnete Hans-Peter Stock (Freie Wähler) und Kreishandwerksmeister Kay-Achim Becker einig, dass das Handwerk als an die Region gebundener Wirtschaftszweig von großer Bedeutung sei, unverzichtbar als Partner der Kommunen und des Privatsektors. Der Handwerker sei seinem jeweiligen Geschäftspartner meist persönlich bekannt, was das gegenseitige Vertrauen fördere. Es sei zu wünschen, dass das Handwerk - und damit auch der Kunde - bald von einem Ende der Probleme berichten könne, die unter den Stichworten Lieferengpässe und damit verbundene Preissteigerungen für Unsicherheiten sorgen. Allerdings gab sich Becker zuversichtlich, dass das Handwerk als sicher gegründete Säule der Wirtschaft über die aktuelle Krise hinwegkomme, und dabei »den aktuellen Wandel nicht nur meistern, sondern mitgestalten« werde.

Den Goldenen Meisterbrief erhielten Maler- und Lackierermeister Hans-Jürgen Henkel (Biebertal) und Fleischermeister Reinhard Rau (Mücke). Der Silberne Meisterbrief wurde verliehen an Kraftfahrzeugtechnikermeister Christoph Frisch (Langgöns), Maler- und Lackierermeister Gerhard Jürgen Gröpler (Gießen), Tischlermeister Rainer Herzberger (Pohlheim), Maler- und Lackierermeister Berthold Philippi (Grünberg), Elektrotechnikermeister Jürgen Reuschling (Heuchelheim) und Fleischermeister Armin Arthur Rotter (Wettenberg).

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