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Spätere Nutzung von Unterkünften im Blick

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Allendorf (red). Flüchtlingsunterkünfte in Holzmodulbauweise - eine Investition in die Zukunft Allendorfs - der SPD Stadtverband beschäftigte sich mit dem Beschluss des Landkreises, in Allendorf Wohnunterkünfte in Holzmodulweise für Flüchtlinge aufzustellen. Die Unterkünfte sollen - so der Plan - nach drei bis acht Jahren der Kommune zur weiteren Nutzung zu Verfügung stehen können.

Im Verlauf der Diskussion fand eine Idee von Bürgermeisterkandidat Sebastian Schwarz (SPD) breite Zustimmung. Schwarz schlug vor, mit dem Kreis den Bau eines zweigeschossigen Gebäudes mit multifunktionaler Nutzung zu vereinbaren.

Eine mögliche Nutzung könnte dann in drei bis acht Jahren folgendermaßen aussehen: Im unteren Geschoss ein Cafe, ein Fahrradladen oder eine Fahrradwerkstatt, das Bürgerbüro, das Familienzentrum und im oberen Geschoss bezahlbare Wohneinheiten oder auch Möglichkeiten für »Co Working Space« vorzusehen. Allendorf solle hier die Chance nutzen, eine vom Kreis geförderte Immobilie für die Stadt errichten zu lassen.

Bezüglich der Finanzierung berichtete Schwarz von der Variante, sich den aktuellen Zinssatz zu sichern und somit auch für eine günstige Finanzierung gerüstet zu sein.

Auch die Fraktion folgte diesen Ideen, Fraktionsvorsitzende Annette Bergen-Krause werde Gespräche mit den anderen Fraktionen suchen.

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