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Die Staufenberger Biker genossen ihre diesjährige Tour, die vorwiegend durch Deutschland führte.

Staufenberger Biker wieder auf Tour

Staufenberg (mcs). Die Staufenberger Motorradgruppe um Heinz Grölz, Günter Linker, Gerd Will und Norbert Zwiener brach auch in diesem Jahr wieder zu ihrer traditionellen, mehrtägigen Tour auf.

Seit mittlerweile rund 20 Jahren fahren die Herren immer wieder quer durch Europa. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Reiseroute in diesem Jahr jedoch abgeändert und führte zwar ab und an ins benachbarte Ausland, ansonsten aber weitestgehend durch Deutschland - was der Begeisterung aber keinen Abbruch tat.

Über die Stationen Vogelsberg, Kreuzberg in der Rhön, Bad Neustadt an der Saale führte die schöne Route bis ins oberfränkische Bad Staffelstein. Hier fand die Gruppe in einer Gasthausbrauerei die Bleibe für die erste Nacht. Der wolkenlose Himmel des nächsten Morgens sorgte für eine entspannte Weiterfahrt bis zum Gasthaus »Hausbrauerei Falter« in Regen, dem Domizil für die nächsten Tage. Die von »Red Rocker« Zwiener angedachten Touren führten mehrere Male ins Nachbarland Tschechien, wo es schöne Strecken durch ruhige Tannenwälder abzufahren gab. Zudem boten sich Kurven über Kurven - Bikerherz, was willst du mehr? So wurden mehrere kleine Skigebiete in der Gegend um Srni durchfahren oder auch der Naturpark Sumava erkundet. Weitere Sehenswürdigkeiten waren der Lipno-Stausee, der Moldau-Stausee oder auf deutscher Seite der Arbersee.

In der Drei-Flüsse-Stadt Passau, in der Donau, Inn und Ilz zusammenfließen, wurde auch etwas für die Kultur getan und die Veste Oberhaus, ein kunsthistorisches Museum, besucht. Erwähnenswert ist aber natürlich auch, dass bei allen Touren der Vierergruppe die kulinarische Seite ebenfalls nicht zu kurz kam und das Wetter beziehungsweise die Sonne immer der Freund der Staufenberger Herren war. Die Rückfahrt führte dann über das Fichtelgebirge, Mellrichstadt an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, die Rhön und den Vogelsberg bis zum Heimatort Staufenberg. Auf dem Tacho der Biker waren am Ende circa 2500 gefahrene Kilometer zusammengekommen.

Die Tour für das nächste Jahr ist derweil schon in Planung, im August soll es dann in die Pyrenäen gehen. So dies die Corona-Pandemie denn bis dahin zulässt. Aber schöne Touren, zur Not auch wieder durch deutsche Lande, gibt es ja auch zuhauf, wie der jüngste Trip bewiesen hat.

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