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Steinz in dritte Amtszeit eingeführt

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Bürgermeister Lars Burkhard Steinz bekommt im Beisein seiner Frau Vera (links) die Ernennungsurkunde vom Ersten Beigeordneten Dr. Manfred Ehlers und der Vorsitzenden der Gemeindevertretung Claudia Coburger-Becker. © Theis

Heuchelheim (lth). Zur letzten Sitzung der Gemeindevertretung kamen die Heuchelheimer Parlamentarier am Dienstagabend in der Mehrzweckhalle in Kinzenbach zusammen. Alle Beschlussvorlagen wurden dabei entweder mehrheitlich oder einstimmig beschlossen. Besonders bei der Ablehung des Weiterbaus der A480 waren sich alle Fraktionen einig dem Antrag der Grünen zuzustimmen.

Zu Beginn wurde der alte und auch neue Bürgermeister Lars Burkhard Steinz (CDU) von der Vorsitzenden der Gemeindevertretung Claudia Coburger-Becker und dem Ersten Beigeordneten Dr. Manfred Ehlers (FW) für seine dritte Amtszeit verpflichtet und eingeführt. In einer kurzen Laudatio lobte Ehlers den Bürgermeister für seine Arbeit in den vergangenen zwei Amtsperioden. »Die Bürger haben dich auf Grundlage deiner Leistungen in den letzten zwölf Jahren erneut das Mandat gegeben und dir die Leitung des Schiffes anvertraut«, so die Worte des Vertreters des Rathauschefs. Nach Übergabe der Ernennungsurkunde und der Verpflichtung durch die Vorsitzende der Gemeindevertretung legte Steinz seinen Amtseid ab.

Wie das alte Feuerwehrgerätehaus am Kreuz weiter genutzt werden soll, dazu sollen die Bürger der Gemeinde mit ins Boot geholt werden. Einen entsprechenden Antrag mit dem Ziel der Implementierung einer Bürgerbeteiligung in Sachen Nachfolgenutzung des alten Feuerwehrgerätehauses stellte die Kooperation von CDU; KWI, FW und FDP. Zusätzlich soll ein Arbeitsgremium gegründet werden, welches Ideen und Anregungen der Bürgerbeteiligung auswertet und abwägt. »Die Einbeziehung der Bürgerschaft unserer Gemeinde ist an dieser Stelle begrüßenswert und sollte vom Gemeindeparlament Unterstützung in vollem Umfang erhalten«, meinte CDU-Fraktionvorsitzender Mirko Nowotny bei der Vorstellung des Antrages, Auch die Grünen-Fraktion allen voran ihr Fraktionvorsitzender Stephan Henrich freute sich leicht suffisant darüber dass die Kooperation wohl in das Wahlprogramm der Grünen anlässlich der Kommunalwahl im März geschaut hat, in der genau diese Beteiligung bereits enthalten war. »Wir freuen uns auch, dass ein Gremium gegründet werden soll, indem wir mit großer Sicherheit auch mit arbeiten werden«, erklärte Henrich seine Zustimmung zum Antrag.

Ablehnung des A 480-Weiterbaus

Hohe Wellen schlägt bereits seit Jahren der Weiterbau der A 480. Durch die jüngst getroffene Entscheidung im Zuge der Planung einer Ersatzlösung für die Wetzlarer B 49-Hochbrücke, wird bei einigen Anlieger-Ortschaften wieder die Vermutung einer Bedarfsdiskussion über die erst in 2016 aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichenen Neubau/Lückenschluss der A 480 zwischen Wettenberg und Blasbach über die Kinzenbacher Feldgemarkung, sowie ein Vorschlag eines damaligen Gemeindevertreters für eine Tunnellösung des Autobahnbaus laut. Für die Gemeinde Heuchelheim bestehe daher laut den Grünen Klärungsbedarf.»Künftige Irritationen und eine Verunsicherung in der Bevölkerung soll vermieden werden, indem sich die Gemeindevertretung klar gegen eine Wiederaufnahme des Neubauvorhabens der Bundesautobahn A480 über das Heuchelheimer Gemeindegebietes ausspricht«, lautete es im Antrag der Grünen-Fraktion, den Vorsitzender Henrich vorstellte. Gleichzeitig unterstützt die Gemeindevertretung allerdings die vom Land verfolgte Ausbaumaßnahme zum durchgehenden Ausbau von Seitenstreifen sowie einer Querschnittsverbreitung mit Lärmschutz an der B49 zwischen Gießen und Wetzlar.Alle Gemeindevertreter erteilten dem Antrag ihre Zustimmung.

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