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Gertrud Borgmann hat bei der Sammelaktion gleich zwei Gruppen im Blick.

Sternsinger sind unterwegs

Buseck/Reiskirchen/Rödgen (sil). Etwa 50 Sternsinger sind seit dem 27. Dezember in einigen der 13 angeschlossenen Dörfer der Pfarrgemeinde von »Sankt Marien Buseck« unterwegs. Das ist knapp die Hälfte der Kinder, die sich vor der Pandemie an der Aktion beteiligt hatten.

Frohe Botschaft

In farbenprächtigen Gewändern bringen sie die frohe Botschaft und Gottes Segen zu den Menschen. Häufig werden sie schon erwartet, dem freundlichen Empfang folgt dann der Griff zur bereitgelegten Geldspende und vielleicht noch etwas Süßem zur kontaktlosen Übergabe an die Kinder. Diese und ihre Begleiter, auch die Geimpften, werden täglich getestet. War es schon früher nicht zu schaffen, alle Haushalte im großen Pfarrgemeindegebiet zu berücksichtigen, so ist es nun breitflächig unmöglich geworden.

Da jedoch die Sternsinger-Projekte auf die finanziellen Zuwendungen dringend angewiesen sind, wurden schon im vergangenen Jahr neue Wege beschritten.

Bei der Kirchengemeinde »Sankt Marien« kann in der ersten Januar-Woche an der katholischen Kirche in Großen-Buseck in der Zeit von 10 bis 11 Uhr und 16 bis 17 Uhr eine Spende abgegeben und ein Segensaufkleber entgegengenommen werden.

In einigen Ortschaften werden lediglich Flyer in die Briefkästen geworfen und um eine Überweisung gebeten. Unter dem Motto »Gesund werden - gesund bleiben: Ein Kinderrecht weltweit« soll die 64. Aktion des Dreikönigssingens auf die mangelnde Gesundheitsversorgung von Mädchen und Jungen in Afrika aufmerksam machen. Im Fokus stehen Kinder und Jugendliche in Projekten in den Ländern Südsudan, Ghana und Ägypten.

Solidarität

Kurz zum Hintergrund: Die vom Kindermissionswerk »Die Sternsinger« und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) getragene Aktion ist die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.

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