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Streik könnte zu Engpässen bei Bargeld führen

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Kreis Gießen (klk/red). In der Geld- und Wertdienst-Branche treten nun auch hessische Beschäftigte in Streik. Davon betroffen ist auch eine Firma im Landkreis Gießen.

Die Streiks, zu denen die Gewerkschaft ver.di aufgerufen hat, haben am heutigen Montag, 4. Juli, um 0 Uhr begonnen. Laut Streikleiter Guido Jurock liege der Schwerpunkt der hessischen Warnstreiks auf den Betrieben der Ziemann Cashservice GmbH in Linden und der Prosegur Cash Services Germany GmbH in Neu Isenburg.

Bis zum 5. Juli zur Spätschicht

Der Streik dauere zwei Tage an und ende am 5. Juli abends mit der Spätschicht, so der Gewerkschaftssekretär. Ziemann gehört zu den fünf größeren hessischen Firmen, die unter anderem Banken und Sparkassen beliefern. Es könne daher zu Engpässen in der Bargeldversorgung kommen, so Jurock. Zur Begründung für den Streik heißt es: »Die Beschäftigten haben in der Corona-Krise die Geldversorgung in Deutschland aufrechterhalten und im vergangenen Tarifabschluss mit Leermonaten auf Gehaltserhöhungen verzichtet. Noch während der dritten Verhandlungsrunde vergangene Woche wurden Kollegen in Berlin von bewaffneten Räubern überfallen. Die Beschäftigten in der Geld- und Wertdienst-Branche sind täglich einem hohen Überfallrisiko ausgesetzt, und haben einen Tarifabschluss oberhalb der Inflationsrate verdient.«

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