Stufe zwei: Erste Freibadöffnung am 1. Juni

  • schließen

KREIS GIESSEN - (ww). Es sind gute Nachrichten. Die Inzidenzen im Landkreis Gießen lagen in fünf Tagen unter 50 und damit gilt ab sofort der Stufenplan zwei des Landes. Darauf hat bereits der Verein Licher Sport, Erholung und Kultur als Betreiber des Waldschwimmbades reagiert und will am Dienstag, 1. Juni, die Freibad-Saison eröffnen. Zunächst wurde am Sonntag der runderneuerte Gastrobetrieb (Bericht folgt) vorgestellt.

Noch scheint es für eine Bahn im Wasser zu kalt, aber es ist ein Riesenschritt für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis. Welche Regeln ab sofort gelten, stellt diese Zeitung anhand des Landesstufenplans noch einmal an dieser Stelle vor:

Zwei Hausstände (unbegrenzte Zahl) oder zehn Personen über 14 Jahre können unabhängig vom Hausstand (plus Geimpfte/Genesene) öffentlich und privat zusammenkommen. Das Alkoholverbot gilt weiterhin an publikumsträchtigen Plätzen (außerhalb der Gastronomie). In den Kindergärten findet der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt. Für die Schulen ist in allen Jahrgangsstufen Präsenzunterricht (im eingeschränkten/angepassten Regelbetrieb) angesagt, mit Testpflicht zweimal pro Woche.

In allen öffentlich zugänglichen Gebäude und Fußgängerzonen gilt generell die Empfehlung eine medizinische Maske zu tragen. In Innenräumen ist das verpflichtend und immer, wenn die Mindestabstände nicht eingehalten werden können.

Für Veranstaltungen, Zusammenkünfte und Kulturangebote (Kino, Theater, Konzerte) hat die Landesregierung folgendes festgesetzt: bis 200 (ungeimpfte) Teilnehmer außen (Test nur noch Empfehlung) und 100 (ungeimpfte) Teilnehmer mit tagesaktuellem Test innen. Es gelten für beides strenge Abstands- und Hygienevorgaben sowie die Kontaktdatenerfassung (möglichst elektronisch). Die Gesundheitsämter können ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl gestatten.

Der gesamte Einzelhandel darf nach den Regeln für Geschäfte der Grundversorgung plus Empfehlung tagesaktueller Test und Maskenpflicht wieder seine Waren verkaufen.

Im öffentlichen Bahn- und Busverkehr gilt weiterhin die Maskenpflicht.

Mannschaftssport ist unter strengen Hygienevorgaben und der Empfehlung tagesaktueller Tests möglich. Schwimmbäder, Thermalbäder, Saunen und ähnliche Einrichtungen können mit Personenbegrenzung und Zutrittsregelung sowie Terminvereinbarung öffnen. Auch hier wird ein tagesaktueller Text empfohlen.

Für Spielhallen und Wettvermittlungsstellen sind tagesaktuelle Test sowie strenge Abstands- und Hygieneregeln (Maskenpflicht für Personal sowie Gäste bis zum Platz, ausreichend Tischabstände, Tischregeln entsprechend Kontaktregel), Sitzplatzpflicht und Kontaktdatenerfassung (möglichst elektronisch) vorgeschrieben.

Die Öffnung aller Innenräume von Freizeiteinrichtungen (zum Beispiel auch Freizeitparks) mit tagesaktueller Testempfehlung und Abstands- und Hygienevorgaben sind möglich.

Für die Innengastronomie sind tagesaktuelle Tests sowie strengen Abstands- und Hygieneregeln (Maskenpflicht für Personal sowie Gäste bis zum Platz, ausreichend Tischabstände, Tischregeln entsprechend Kontaktregel), Sitzplatzpflicht und Kontaktdatenerfassung (möglichst elektronisch) Pflicht. Clubs und Diskotheken können unter diesen Bedingungen mit aktuellen Tests ebenfalls öffnen.

Für körpernahe Dienstleistungen sind strenge Hygienevorgaben, eine Terminpflicht und die Kontaktdatenerfassung unerlässlich. Ein tagesaktueller Test ist nur noch eine Empfehlung.

In Alten- und Pflegeheimen brauchen vollständig geimpfte Personen und Genesene keinen Test mehr. Eine Maskentragepflicht bei Besuchen von vollständig geimpften Bewohnenden im Bewohnerzimmer ist obsolet. Es gibt keine Beschränkung der Besucherzahl pro Tag.

Die Kinder- und Jugendarbeit (inklusive Ferienbetreuung) ist in Gruppen bis 50 Personen möglich. Betreuungspersonen sowie Geimpfte und Genesene zählen nicht mit.

Hotels, Ferienhäuser, Jugendherbergen und Campingplätze sind unter Auflagen geöffnet. Hochschulen verfahren weiter im Hybridbetrieb, allerdings mit Fokus auf mehr Präsenz.

Prostitutionsstätten sind weiterhin geschlossen.

Alle Angaben sind ohne Gewähr der Internetseite des Sozialministeriums entnommen. Neben dem Kreis Gießen befinden sich derzeit nur sechs von 21 Kreisen in Hessen in der Stufe zwei. Der Lahn-Dill-Kreis kommt am Montag (31. Mai) in diese Stufe.

Das könnte Sie auch interessieren