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»Tiny House« als Corona-Teststation

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Landrätin Anita Schneider (r.) und Kirsten Rappold, Prokuristin und Verwaltungsleiterin der Zaug gGmbH, besichtigen das »Tiny House«, das aktuell als Corona-Teststation auf dem Riversplatz steht. © Landkreis Gießen

Der Landkreis Gießen hat ein »Tiny House« als Teststation auf dem Riversplatz eingerichtet, bei der man sich kostenlos auf das Coronavirus testen lassen kann.

Kreis Gießen (red). Wer die Kreisverwaltung Gießen besuchen möchte, benötigt seit einiger Zeit einen Nachweis gemäß der 3G-Regel. Daher hat der Landkreis Gießen eine Teststation auf dem Riversplatz eingerichtet, bei der man sich kostenlos auf das Coronavirus testen lassen kann. Vorgenommen werden die Tests in einem »Tiny House«, das von der Zaug gGmbH zur Verfügung gestellt wird.

Die kleinen Häuser sind im Rahmen des Projekts »Kulturraum in Bewegung« gemeinsam mit geflüchteten Menschen entstanden. Die jungen Teilnehmenden konnten sich während des Projekts beruflich orientieren und Kompetenzen entwickeln - zum Beispiel Grundlagen aus dem Holzbau oder der Elektrotechnik. Darüber hinaus haben sie ihre allgemeinen und berufsbezogenen Sprachkenntnisse erweitert. »Es ist wichtig, den Menschen, die zu uns kommen, eine Aufgabe zu geben, an der sie wachsen können und bei der sie etwas lernen«, so Landrätin Anita Schneider.

Über Partnerprojekte des Landkreises erhielten die Teilnehmenden zusätzlich Unterstützung bei der Suche nach Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplätzen. »Es freut uns, dass wir mit dem ›Tiny House‹ einen Beitrag in der Bewältigung der Corona-Pandemie leisten können«, sagt Kirsten Rappold, Prokuristin und Verwaltungsleiterin der Zaug gGmbH.

Langfristig soll aus dem Projekt ein mobiles Haus der Kultur werden, das für Ausstellungen, Seminare und Vorträge als kleiner Ort der Begegnung zur Verfügung steht. Das ›Tiny House‹ befindet sich auf einem Anhänger, der mit einem Maximalgewicht von 3,5 Tonnen per Pkw bewegt werden kann. »Damit ermöglichen wir der mobilen Kulturstätte die nötige Flexibilität«, ergänzt Mitarbeiter Willi Penner, der am Bau beteiligt war.

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