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Tobias Kummer kümmert sich

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Tobias Kummer © Landkreis Gießen

Kreis Gießen (red). Als eine von 73 Modellkommunen in Deutschland nimmt der Landkreis Gießen am Förderprogramm »Smart Cities« teil. Bei Tobias Kummer laufen vor Ort die Fäden zusammen: Der 37-Jährige ist seit diesem Monat in der Kreisverwaltung Koordinator für das Projekt und wird verschiedene Akteure zusammenführen.

Wirtschaft und Bildung, Klimaschutz und Gesundheit - wie und wo digitale Technologien in allen Bereichen des Alltags gewinnbringend zum Einsatz kommen können, lote der Landkreis Gießen als Modellkommune des Bundesprogramms »Smart Cities« aus, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Landkreis sei dem dritten Aufruf des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat im vergangenen Jahr gefolgt und unter mehr als 90 Bewerbern ausgewählt worden.

Der Kreistag hat im vergangenen Jahr den Startschuss zur Erarbeitung einer Digitalisierungsstrategie beschlossen. Für die daraus entstehenden Projekte und Vorhaben stünden rund acht Millionen Euro bis 2026 in Aussicht, die Bundesförderung betrage 65 Prozent (rund 5,1 Millionen Euro). Unter anderem sei ein Digitalisierungsbeirat mit Mitgliedern aus vielen gesellschaftlichen und fachlichen Bereichen vorgesehen, der den Prozess begleitet. Tobias Kummer übernimmt dabei die Koordination. Der Arbeitsschwerpunkt des Gießener Diplom-Sozialwissenschaftlers hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr auf die Digitalisierung gelegt. So war er zuletzt bei dem lokalen Bildungsträger Zaug gGmbH tätig und hat dort unter anderem digitale Grundbildungsangebote im Rahmen verschiedener EU-Projekte mitentwickelt und umgesetzt. Nun freut er sich auf einen breiten Austausch mit vielen Interessierten: »Ich bin gespannt darauf, welche Bedarfe deutlich werden beziehungsweise wo Digitalisierung Alltag erleichtern und das Allgemeinwohl fördern kann. Dies werden wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, der Wirtschaft und der Wissenschaft erarbeiten.«

Landrätin Anita Schneider (SPD) freut sich, dass Kummer viel Erfahrung und Wissen im Bereich Digitalisierung mitbringe. »Der Prozess, der vor uns liegt, bringt eine ganze Reihe an Chancen und Impulsen mit, wie wir für unseren Landkreis künftig Nutzen aus der Digitalisierung ziehen können. Dies betrifft vor allem auch Transformationsprozesse, die zu mehr Nachhaltigkeit führen. All das kann nur mit einer guten Koordination gelingen, die viele Akteure einbindet und vernetzt.«

Lernorte mit digitaler Infrastruktur, ein gemeinsamer Pool von sicher abrufbaren Daten aus und für die Verwaltung oder eine digitale Plattform rund um die energetische Sanierung von Immobilien - diese Vorhaben wurden in der Bewerbung für die Teilnahme am Modellprogramm aufgeführt. Wie diese und weitere Ideen umgesetzt werden können, wird als Teil der Digitalisierungsstrategie erarbeitet.

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