Verbot von Feuerwerk zu Silvester geregelt

Kreis Gießen (red). Der Landkreis Gießen erlässt zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus die 34. Allgemeinverfügung. Diese setzt die jüngsten Vorgaben der Coronavirus-Schutzverordnung des Landes um. Die Allgemeinverfügung legt öffentliche Plätze und Flächen fest, auf denen zu Silvester das Abbrennen von Feuerwerk untersagt ist. Ohnehin gilt bundesweit ein Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk.

Die entsprechenden Plätze und Straßen haben die Kommunen festgelegt und dem Landkreis gemeldet.

Sollte an drei aufeinanderfolgenden Tagen die durch das Robert Koch-Institut ausgewiesene Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis über 350 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner liegen (Hotspot-Regelung), darf zudem auf den besagten öffentlichen Plätzen und Flächen kein Alkohol konsumiert werden. Gilt die Hotspot-Regelung, tritt außerdem die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske für Fußgängerzonen und Einkaufszentren in Kraft, die ebenfalls die Kommunen festgelegt haben und die in der Allgemeinverfügung definiert sind.

Die Allgemeinverfügung gilt bis 13. Januar. Im Wortlaut nachzulesen ist sie unter corona.lkgi.de unter dem Menüpunkt »Rechtliche Regeln«.

Das Land veröffentlich die Einstufung der Landkreise nach der Hotspot-Regelung (Inzidenz über 350 an drei aufeinanderfolgenden Tagen) unter https://soziales.hessen.de/Corona/Bulletin/Tagesaktuelle-Zahlen.

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