1. Startseite
  2. Kreis Gießen
  3. Kreis Gießen

Vorerst kein Carsharing

Erstellt: Aktualisiert:

Linden (ww). Lindens Grüne möchten gerne Carsharing in der Stadt einrichten und dafür 60 000 Euro im Doppelhaushalt bereitstellen lassen. Im benachbarten Langgöns gibt es bereits einen Neunsitzer eines private Anbieters, der leihweise gegen Gebühr gemietet werden kann. Die Grünen stellen sich zwei E-Autos mit Lade-infrastruktur vor.

Thomas Altenheimer (CDU) fand allerdings im Finanzausschuss die Mindestumsatzgarantie von 16 000 Euro jährlich, die der von den Grünen vorgeschlagene Marburger Betreiber verlange, bedenklich. Dass man Stellplätze und Ladesäulen für die Fahrzeuge zur Verfügung stellen könne, sei keine Frage. Der Jurist sah beihilferechtliche Probleme, wenn man Privatunternehmen seitens der Kommune unterstütze. Er plädierte dafür, in der Bürgerschaft nachzufragen, ob nicht Interesse an einer Genossenschaft bestehe, um das Carsharing einzuführen.

Schütz: »Lass uns das mit jemanden machen, der es schon einmal gemacht hat und die Bedingungen dafür schafft. Wir müssen das Geld nicht in die Hand nehmen, wenn die E-Autos genutzt werden.« Auch Gudrun Lang (SPD) erachtete ein Carsharing-Angebot in der Stadt als sinnvoll, »aber wir tragen das Risiko eines privaten Anbieters«. Letztlich gab es für den Antrag der Grünen keine Beschlussempfehlung.

80 000 Euro werden in den Etat für den Pump-Track, einen Freizeitparkour für Kinder und Jugendliche auf zwei Rädern aufgenommen, lautete eine weitere Empfehlung.

Auch interessant