1. Startseite
  2. Kreis Gießen
  3. Kreis Gießen

Warntag am 8. Dezember

Erstellt:

gikrei_wwScreenshotcellb_4c
Virus oder Warnung!? Unklar, aber harmlos. In diesem Fall wurde bereits am Dienstag vorab eine Warntestnachricht an bestimmte Handys gesendet. Das bestätigte das Katastrophenschutzministerium dem Anzeiger, weil es bei einem unserer Redakteure schon bimmelte. Screenshot: Weißenborn © Red

Zum Warntag am 8. Dezember zeigen Handys erstmals auch ohne spezielle App Katastrophenmeldungen an.

Kreis Gießen (red). Nicht erst die Flutkatastrophe im Westen Deutschlands hat gezeigt, wie wichtig eine rasche und umfassende Warnung der Bevölkerung im Gefahrenfall ist. Am Donnerstag, 8. Dezember, gibt es einen weiteren bundesweiten Warntag.

Bund und Länder sowie die teilnehmenden Kreise, kreisfreien Städte und Gemeinden erproben dann in einer gemeinsamen Übung ihre Warnmittel - auch im Landkreis Gießen. Die Bevölkerung soll zum einen für Warnungen sensibilisiert werden, zum anderen testen die teilnehmenden Stellen Warnmittel, um bei Bedarf Verbesserungen vornehmen zu können.

Ab 11 Uhr werden am Warntag Warnmittel wie zum Beispiel Radio und Fernsehen oder Warn-Apps aktiviert.

Die Probewarnmeldung wird erstmals auch über Cell-Broadcast verschickt und darüber rund die Hälfte aller Handys in Deutschland direkt erreichen - unabhängig davon, ob auf dem Smartphone eine Warn-App installiert ist oder nicht. Ob jemand die Warnmeldung auf dem Handy erhält, hängt aber davon ab, ob die neueste Software installiert ist und der jeweilige Netzanbieter seine Stationen technisch bereits ausgestattet hat. Grundsätzlich empfiehlt der Landkreis Gießen, eine Warn-App auf dem Handy zu nutzen - etwa »hessenWARN« oder »KATWARN«.

In vielen Kommunen heulen außerdem die Sirenen. Gleichzeitig erhalten alle, die eine Warn-App auf ihr Smartphone heruntergeladen haben, eine Push-Nachricht, die über den Probealarm informiert.

In der Regel wird der Bevölkerungswarnton zu hören sein: Eine Minute lang heult die Sirene auf und abschwellend, der Ton fordert zum Einschalten des Radios auf. Zur Entwarnung ist anschließend ein einminütiger Dauerton zu hören.

Der erste bundesweite Warntag fand 2020 statt. Auf dem Weg hin zu einer effektiven und verlässlichen Warninfrastruktur zeigte sich damals großer Optimierungsbedarf. Künftig soll der bundesweite Warntag einmal im Jahr stattfinden. Weitere Infos unter warnung-der-bevoelkerung.de.

Auch interessant