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Wehr wartet weiter auf neues Fahrzeug

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Linden (twi). Drei Neueintritte konnte die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Leihgestern im vergangenen Jahr verzeichnen und zählte zum Jahresultimo 32 Einsatzkräfte. Wie Wehrführer Patrick Süßmith in der Dienstversammlung ausführte, sei keine Epidemie unter den Einsatzkräften ausgelöst worden. »Das war das wichtigste«. Die Brandschützer rückten zu 71 Einsätzen aus, davon allein 44 in Leihgestern.

Es war dies ein Einsatz weniger als im Jahr zuvor. Der Wohnhausbrand im Steinweg, elf Türöffnungen, vier Verkehrsunfälle und zwei Unwettereinsätze hob der Wehrführer hervor.

Schätzchen pflegen

Von den 47 Übungsveranstaltungen fanden lediglich 14 als »Onlineveranstaltungen« statt. Sehr schleppend gestaltet sich der notwendige Anbau oder Umbau des Feuerwehrgerätehauses und auch das ursprünglich im März angekündigte neue Fahrzeug kann erst im kommenden Jahr aufgrund von Lieferschwierigkeiten in Dienst gestellt werden. »Wir werden unser altes Schätzchen noch ein Jahr pflegen müssen. Was die Zukunft bringt, keiner weiß es so genau«, schloss Süßmith.

Für die Jugendfeuerwehr vermeldete Jugendfeuerwehrwart Simon Mutz 17 Mitglieder zum Jahresultimo. Diese kamen zu 37 Ausbildungsabenden zusammen, in denen sich zu 91 Prozent der feuerwehrtechnischen Ausbildung und zu neun Prozent der allgemeinen Jugendarbeit gewidmet wurde. Ausgediente Weihnachtsbäume konnten wieder eingesammelt werden. Vom Erlös soll gemeinsam mit den Jugendlichen aus Großen-Linden eine Fahrt ins Phantasialand nach Brühl erfolgen. Für Vor- und Nachbereitungszeit wurden 68 Stunden aufgewendet. Die von Lena Moos geleitete Minifeuerwehr zählte insgesamt neun Kinder. Hier fanden 13 Zusammenkünfte statt, bei denen sich zu 82 Prozent der Praxisausbildung und zu 18 Prozent der Theorieausbildung gewidmet wurde.

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