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»Zeichen der Hoffnung«

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Immer mit großem persönlichem Einsatz dabei: Diana Hof von der Firma HOF Sonderanlagen GmbH mit ihrer Tochter und Dominik Panz von der Johanniter-Unfallhilfe. © Johanniter

Kreis Gießen (red). Bereits seit über 25 Jahren rollen alljährlich am zweiten Weihnachtsfeiertag die Lastwagen der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) gen Osteuropa und überbringen in den Zielgebieten die mit Liebe gepackten Care-Pakete als »Zeichen der Hoffnung«. Der in Linden ansässige Regionalverband würdigte in einer Pressemitteilung den Einsatz von zwei regionalen Unternehmen.

Neben den traditionellen Zielregionen Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien sowie der Ukraine stand diesmal auch Deutschland auf der Liste. Das vergangene Jahr habe in vielfacher Weise gezeigt, wie schnell Menschen auch hierzulande unverschuldet in Not kommen können, so die Johanniter.

Wie schon 2020 erfolgreich etabliert, gab es erneut die Möglichkeit, die Aktion durch »virtuelles Päckchen-Packen« und/oder mit einer Geldspende zu unterstützen. Deutschlandweit kamen 68 837 Pakete für die Johanniter-Weihnachtstrucker 2021 zusammen: 58 936 Päckchen sind an den Sammelstellen abgegeben worden und 9901 Päckchen wurden virtuell gepackt.

Die Firma HOF Sonderanlagenbau GmbH mit Sitz in Lohra, die Sonderanlagen für die Pharmazie wie beispielsweise Gefriertrocknungsanlagen herstellt, ist seit 2018 verlässlicher Partner der Johanniter-Weihnachtstrucker. In den Vorjahren gab es gemeinsame Packaktionen und die Firma war mit einem eigenen Lkw samt Fahrer-Team im Konvoi nach Bosnien vertreten. Pandemie-bedingt wurde 2021 die Online-Spende gewählt und 5000 Euro beigesteuert.

»Zwei Jahre in Folge haben wir die Aktion von der Warenbeschaffung über das gemeinsame Packen bis hin zum persönlichen Transport unterstützt, was allen Beteiligten großen Spaß gemacht hat. Da die aktuelle Lage rund um die Pandemie dies nicht zulässt, haben wir uns wie schon im Vorjahr dazu entschieden, die Johanniter-Weihnachtstrucker 2021 mit einer Geldspende zu unterstützen«, erklärte Diana Hof.

Ebenfalls im Team der mittelhessischen Unterstützer ist die Firma Satisloh aus Wetzlar. Das Unternehmen, das Maschinen für die Fertigung von Brillengläsern und Linsen für die optische Industrie herstellt, engagiert sich für soziale Projekte und unterstützte wiederholt die Johanniter-Weihnachtstrucker. Obwohl Pandemie-bedingt viele Mitarbeiter auf das Home-Office ausweichen mussten, kamen vor Ort 34 Pakete zusammen. Geschäftsführer René Leroux legte noch eine Spende von 1400 Euro obendrauf.

»Gerne unterstützen wir diese wichtige Arbeit für Menschen in Not und freuen uns, hierzu einen Beitrag leisten zu können. Vielen Dank an das Satisloh Team und an die Johanniter für diesen außerordentlichen Einsatz«, erkläre Leroux bei der Abholung der Pakete und symbolischen Scheckübergabe am Wetzlarer Unternehmenssitz.

»Ich bedanke mich bei allen, die unsere Johanniter-Weihnachtstrucker auch in diesem herausfordernden zweiten Jahr der Pandemie unterstützen. Mein besonderer Dank gilt den Firmen HOF Sonderanlagen und Satisloh für ihre großzügigen Geldspenden und ihr wiederholtes Engagement für die Aktion«, erklärte Marco Schulte-Lünzum, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe, zum Schluss der Pressemitteilung.

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