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»Zukunftsfähige Ansätze sichtbar machen«

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Freuen sich auf eingereichte Ideen (v.l.): Björn Hendrischke (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft), Landrätin Anita Schneider Iris Raddatz (Handelsverband Hessen) und Dr. Manfred Felske-Zech (Leiter Kreis-Wirtschaftsförderung). Foto: Landkreis Gießen © Landkreis Gießen

Der Landkreis Gießen verleiht erstmals einen Wirtschafts-Innovationspreis. Die Bewerbung hierfür ist noch bis Ende Oktober möglich.

Kreis Gießen (red). Ein neues Produkt, eine verbesserte Vertriebsmethode oder eine Idee, die den Alltag verändern kann: Viele Unternehmen und Geschäftstreibende in der Region entwickeln echte Innovationen, werden aber öffentlich kaum wahrgenommen. Der Landkreis Gießen möchte dies ändern: Erstmals verleiht er in diesem Jahr den mit 10 000 Euro dotierten Innovationspreis für Handwerk, Handel und Kreativwirtschaft.

Dieser soll insbesondere zeigen, wie kleine oder Kleinstunternehmen mit ihren Innovationen vorangehen, heißt es in einer Pressemitteilung. »Ob Gründungs- und Geschäftsidee oder technische Entwicklung - im Landkreis Gießen gibt es viele Beispiele dafür, wie vor allem kleine Unternehmen mit ihrem Engagement ganz groß sind«, sagt Landrätin und Wirtschaftsdezernentin Anita Schneider. »Wettbewerbe helfen vor allem solchen sehr kleinen Unternehmen, nach außen sichtbarer zu werden. Genau dazu soll der Innovationspreis dienen.«

Der Preis soll nicht nur regional ein Podest zum Präsentieren der Innovationen schaffen, sondern auch die Innovationskraft von Handwerk, Handel und Kreativwirtschaft innerhalb des Landkreises bündeln und fördern.

Auch Freiberufler

Ob Unternehmen oder freiberuflich Tätige - alle, die nicht nur technologisch innovative Ideen umsetzen, sondern auch für neue Verfahren und Lösungsstrategien in sämtlichen ökonomischen oder sozialen Bereichen stehen, können sich für den Innovationspreis bewerben. »Geht es um den Einzelhandel, haben in den vergangenen zwei Jahren gerade die Corona-bedingten Einschränkungen und die Nachfrage bei immer mehr Online-Anbietern regionale Geschäftstreibende vor große Herausforderungen gestellt«, weiß Dr. Manfred Felske-Zech, Leiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises. »Es ist schön, dass es bei uns so viele Unternehmen und freiberuflich Tätige gibt, die diesem Trend mit ihren originellen Ideen etwas entgegensetzen. Der Wettbewerb trägt dazu bei, alle zukunftsfähigen Ansätze sichtbar zu machen.«

Insgesamt lobt der Landkreis Gießen den Wettbewerb mit einem Preisgeld von 10 000 Euro aus. Davon entfallen je 3000 Euro auf die Erstplatzierten und je 1000 Euro auf die Zweit- und Drittplatzierten in beiden Kategorien. Die Prämierung des Innovationspreises erfolgt in zwei Kategorien: Neue Produkte, Dienstleistungen, Produktions- und Vertriebsmethoden werden unabhängig von neuen Organisationsmethoden bewertet. Bewerben können sich alle Unternehmen, Geschäftstreibenden und freiberuflich Tätigen.

Die Richtlinie mit allen Teilnahmebedingungen ist zu finden unter www.lkgi.de - Wirtschaft/Arbeit/Bildung. Interessierte können sich noch bis zum 31. Oktober per E-Mail an wirtschaft@lkgi.de bewerben. Auch Vorschläge durch Dritte sind möglich.

Unter allen Bewerbungen wählt eine Jury aus jeder Kategorie drei Bewerbungen für das Finale aus. Bei der Wahl der ersten Plätze wird die Öffentlichkeit per Online-Votum einbezogen. Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern von Technologie- und Innovationszentrums Gießen, Handelsverband Hessen, Kreishandwerkerschaft Gießen, Arbeitgeberverband, Deutscher Gewerkschaftsbund, Wirtschaftsförderung des Landkreises Gießen sowie Landrätin Anita Schneider in ihrer Funktion als Wirtschaftsdezernentin.

Ansprechpartner ist Dr. Manfred Felske-Zech, Telefon 0641/9390-1768, E-Mail an: wirtschaft@lkgi.de.

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