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111 Kinder nutzen Langgönser Ferienspielangebot

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Von: Imme Rieger

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Daniela Urban © Imme Rieger

Jugendpflegerin Daniela Urban zieht eine positive Bilanz zu den Langgönser Ferienspielen

Langgöns (imr). Die Langgönser Jugendpflegerin Daniela Urban berichtete im Sozialausschuss über die Ferienspiele 2022, die in der zweiten Sommerferienhälfte drei Wochen lang in Form einer Halbtagsbetreuung für Sechs- bis 13-Jährige, vereinzelt auch im Ganztagsformat, stattfanden. Insgesamt nahmen 111 Kinder teil, zum Vergleich: 2021 waren es 53, 2011 noch 73 gewesen. Der überwiegende Teil kam mit 60 Kindern aus dem Kernort Lang-Göns. Aus Niederkleen und Dornholzhausen kamen jeweils 14 Kinder, aus Oberkleen 16, aus Cleeberg sechs und aus Espa gar kein Kind. Vier Teilnehmer kamen aus anderen Gemeinden. Bei der Fahrt in den Kölner Zoo begleiteten drei Elternteile ihre Kinder, die alleine noch zu jung zur Teilnahme waren. Es gab 30 spannende Kurse aus den Bereichen Sport-, Spiel-, Kreativ- und Wissensangeboten. Auch Ausflüge standen auf dem Programm. Einige Ortsvereine beteiligten sich, auch Klimaschutzmanagerin Susanne Müller sowie Rosalie Dietrich und Selina Trachte, Sozialarbeiterinnen an der Grundschule, boten Kurse an, und es gab externe Veranstalter. »Die Stimmung ohne Coronamaßnahmen war in diesem Jahr sehr gelöst. Der Modus mit tageweiser Anmeldung wird in Langgöns deutlich besser angenommen als die Anmeldung für eine ganze thematische Woche«, resümierte Daniela Urban.

Die diesjährige Angebotspalette habe den älteren Kindern und auch Familien Rechnung getragen.

Die Jugendpflegerin gab auch einen Ausblick: Eine Abdeckung der letzten drei Sommerferienwochen sei weiterhin machbar und vonseiten der Eltern und Kinder gewünscht. Auch eine Weiterführung der Kooperation mit der Sozialarbeit an der Grundschule sei von der Jugendpflege denkbar. Die bereits bestehende Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen soll in jedem Fall fortgeführt werden. Die Möglichkeit für Vereine, auch Nachmittags-, Abend- und Wochenendveranstaltungen wie Fledermauswanderungen oder Open-Air-Kino anzubieten, sollte möglich sein. »So entstehen größere und flexiblere Zeitfenster, die für Ehrenamtliche besser umsetzbar sind.« Auch jahrgangsübergreifende Angebote, die Urban als »eine Bereicherung« bezeichnete, sollen ebenso wieder aufgegriffen werden wie eine weitere Altersdifferenzierung, die zu noch passgenaueren Kursen führe. »Die heterogene Altersstruktur macht es mitunter schwierig, allen gerecht zu werden.«

Um das obere Kleebachtal stärker in die Veranstaltungen einzubinden, sollen mehr Angebote in den Ortsteilen offeriert werden. Das würde auch die Erreichbarkeit vereinfachen und den Vereinen die Chance bieten, ihren Ortsteil vorzustellen und damit die Kurspalette noch bunter und vielfältiger zu gestalten. Dies wurde seitens der Ausschussmitglieder sehr begrüßt, ebenso wie die Überlegung, Veranstaltungen, die wegen großer Hitze im Sommer nicht stattfinden können, tageweise in die Osterferien zu verlegen. Bei Trockenheit und Waldbrandgefahr sind z. B. alle Veranstaltungen mit Feuer unmöglich. Auch Fahrten wie beispielsweise ins Phantasialand wären bei niedrigeren Temperaturen angenehmer, außerdem sei im Herbst oder Frühjahr der Eintritt meistens günstiger und die Wartezeit für die Attraktionen geringer.

Foto: Rieger

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