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50 Flüchtlinge ziehen ins Freizeitheim

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Langgöns (red). Die Gemeinde Langgöns nimmt in der kommenden Woche 50 ukrainische Kriegsflüchtlinge im Paul-Schneider-Freizeitheim in Dornholzhausen auf. Dies geschieht in Absprache mit dem evangelischen Kirchenamt an Lahn und Dill.

Unbürokratisch

Die Einrichtung befindet sich in sehr gutem Zustand und konnte mit wenigen Handgriffen für die Unterbringung der Menschen hergerichtet werden. Für den Betrieb konnte der langjährige Hausmeister und sein erfahrenes Team gewonnen werden.

Die Unterbringung und der weitere Betrieb wird vorerst durch die Gemeinde Langgöns gewährleistet, um schnell und unbürokratisch auf die Bedürfnisse der Menschen reagieren zu können.

Neben der gemeindlichen Unterbringung haben sich auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde spontan zur Aufnahme von Flüchtlingen bereiterklärt. Auch der Arbeitskreis Leben nach Tschernobyl organisiert zurzeit die private Unterkunft von Flüchtlingen aus der Ukraine.

Hilfe willkommen

Sachspenden und persönliche Hilfe durch freiwillige Helfer sind dringend notwendig und sehr willkommen. Alle Beteiligten raten jedoch dringend davon ab, das Paul-Schneider-Heim spontan für Spenden oder Hilfsangebote aufzusuchen. Die Gemeinde Langgöns koordiniert mit den staatlichen und privaten Organisationen jede Art von Hilfe, von kleinsten Sachspenden bis zur Anlieferung von Großgebinden, Fahrdienste oder Betreuung. Natürlich bieten Geldspenden eine besonders hohe Flexibilität bei der Organisation von Hilfsangeboten.

Alle Menschen, die Hilfe in jeglicher Form anzubieten haben, werden dringend gebeten, dies der Gemeindeverwaltung mitzuteilen. Dafür steht auf der Homepage der Gemeinde (www.langgoens.de) über den Button »Hilfe für die Ukraine« ein Formular bereit. Dieses kann auch per E-Mail unter ordnung@langgoens.de oder telefonisch unter 0 64 03/9 02 00 angefordert werden.

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