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Anruf-Linien-Taxi-Verbindung wird geprüft

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Mit dem aktuellen Status des Branntweinweges ist der Ortsbeirat Cleeberg nicht zufrieden. © Rieger

Die Nutzung des Branntweinweges, eine Straßenlaterrne in der Altmarkstraße und eine Anruf-Linien-Taxi-Verbindung nach Waldsolms-Brandoberndorf beschäftigten den Ortsbeirat Cleeberg.

Langgöns (imr). Der Ortsbeirat Cleeberg um Ortsvorsteherin Heidi Tonhäuser (SPD) beschäftigte sich in seiner Sitzung mit dem aktuellen Status zur Nutzung des Branntweinweges zwischen Cleeberg und Espa. Der sanierte Branntweinweg in Espa ist aus Richtung Cleeberg nun bis zur Kreuzung Seegrundweg, das ist hinter dem Sportheim von Blau-Weiß Espa, als Gemeindestraße legalisiert. Zuvor war die Durchfahrt verboten, was aber hunderte Pendler nicht daran hinderte, den Weg regelmäßig als Umgehungsstraße von Espa zu nutzen. Für die restliche, etwa 150 Meter lange Strecke des Weges bis zur Landesstraße bleibt jedoch alles wie gehabt. Und das bedeutet, dass die Nutzung dieses kurzen Wegstücks weiterhin illegal ist. Hierzu hat das Gremium einvernehmlich eine Presseerklärung formuliert (der Anzeiger berichtete). Darin spricht der Ortsbeirat von einer »Mogelpackung«, was die Legalisierung des Weges angeht: »Ein erfolgreicher Abschluss sieht anders aus«, heißt es am Schluss des Schreibens.

Tonhäuser informierte zudem darüber, dass die vom Ortsbeirat vorgeschlagene Prüfung einer Anruf-Linien-Taxi-Verbindung nach Waldsolms-Brandoberndorf durchgeführt wird. Bereits in früheren Sitzungen hatte sich das Gremium dafür eingesetzt, dass das Kleebachtal an die Taunusbahn angebunden wird. Darüber hinaus nutzen viele Cleeberger Bürger die gute Infrastruktur in der Nachbargemeinde und im Sommer insbesondere das Waldschwimmbad. Die Einrichtung und Finanzierung einer möglichen Verbindung nach Brandoberndorf, eventuell auch über Espa, werde nun von den Verantwortlichen geprüft, informierte Tonhäuser. Ein Abstimmungsgespräch mit der Gemeinde und der Verkehrsgesellschaft VGO, in dem erste Parameter wie Fahrtzeiten, Haltestellen und Zielgruppen besprochen und festgelegt werden, ist bereits terminiert. Die Ortsvorsteherin ist dazu ebenfalls eingeladen und wird im Anschluss die Ortsbeiratsmitglieder informieren. Der Ortsbeirat stimmte dieser Vorgehensweise einstimmig zu.

In der Altmarkstraße sind einige Stellen nicht ausreichend beleuchtet, sodass bei Dunkelheit für Fußgänger durch die vorhandenen Unebenheiten auf der Straße eine Unfallgefahr ausgeht. Das berichtete ein Anwohner in der Sitzung des Ortsbeirats Cleeberg. Das unmittelbar angrenzende Waldgebiet löse zudem durch die fehlende Ausleuchtung bei Passanten und Anwohnern ein Gefühl der Unsicherheit aus. Ein Anwohner hat deshalb am Standort Altmarkstraße 8 die Installation einer Straßenlaterne bei der Gemeinde beantragt. Er wird durch die übrigen Anwohner der Straße unterstützt. Es gibt auch eine Unterschriftenliste. In früherer Zeit soll sich an diesem Standort bereits eine Straßenlaterne befunden haben. Der Ortsbeirat befürwortet diesen Antrag einstimmig und bittet den Bauhof um Prüfung und Installation.

Derselbe Bereich der Altmarkstraße wird vom Winterdienst nicht geräumt, wie der Anwohner ebenfalls berichtete.

Dies erschwere ihm das Erreichen seines Grundstücks bei Schnee erheblich. Auch hier bat der Ortsbeirat einstimmig den Bauhof, die Altmarkstraße gemäß den Vorgaben vollständig zu räumen.

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