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Baumfällarbeiten in Lang-Göns

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Langgöns (imr). Aufgrund der enormen Trockenheit der vergangenen Jahre ist es zu teils schweren Schäden an den Bäumen der heimischen Wälder gekommen. Dies betrifft auch die Bäume an den Randbereichen, die teils mit Astabwurf reagierten oder sogar abgestorben sind.

Aus diesem Grund ist auch die Gemeinde Langgöns als Waldbesitzer verpflichtet, hier entsprechende Verkehrssicherungsmaßnahmen in Form von Baumfällarbeiten durchzuführen. Dies teilt der Langgönser Umweltberater Uwe Müller mit.

Lebensgefahr

Die Fällungen werden als erstes im Gemeindewald »Hardt« im Ortsteil Lang-Göns, dort entlang des Pappelrains, der Leihgesterner Straße, der Autobahn 45 und der Bahnlinie durchgeführt. Hierbei werden auch größere Maschinen zum Einsatz kommen, um die zu fällenden Bäume direkt in den Bestand zu ziehen. Dabei ist unter anderem ein spezieller Fällbagger, der die zu fällenden Bäume stückchenweise von der Krone her abträgt. Nach dem Einsatz in Lang-Göns rückt diese Spezialmaschine in die Schweiz ab, wo die nächsten Arbeiten warten.

Die Arbeiten werden am Freitag, dem 4. Februar, und am Samstag, dem 5. Februar, von frühmorgens bis nachmittags durchgeführt. Die Anwohner werden um Verständnis und alle Waldbesucher um Vorsicht gebeten. In direkter Nähe zu den Fällarbeiten besteht Lebensgefahr, daher werden diese Bereiche aus Sicherheitsgründen gesperrt und das Waldbetretungsrecht wird temporär eingeschränkt. Für Fragen zu dieser Maßnahme steht der Langgönser Revierförster Markus Obach unter der Telefonnummer 0160/ 4714171 zur Verfügung.

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