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»Blauäckerweg« wird befestigt

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Langgöns (jowe). Der Blauäckerweg ab der Abzweigung K362 über die Brücke bis Kreuzung Mühlenweg wird befestigt. Damit folgte das Parlament Langgöns einmütig einem Antrag der FWG-Fraktion. Deren Fraktionsvorsitzender Christoph Maiwald warb für die Maßnahme. Dieser Bereich werde vermehrt als Umgehungsstraße genutzt und sei auch als Bus-Umgehung vorgesehen.

Mit Rasengitter-Steinen oder verdichtetem Schotter könnte man die teils zehn Zentimeter tiefen Schlaglöcher beseitigen und für mehr Sicherheit sorgen. Jürgen Knorz (CDU) war es ganz wichtig, bei der Maßnahme auch die Fußgänger und Radfahrer im Blick zu haben: »Wenn wir größere Maßnahmen ergreifen, braucht es mehr Planungen für diesen Bereich.« Doch das war für die Sitzung Zukunftsmusik.

Unbürokratisch sagte Bürgermeister Marius Reusch (CDU) Hilfe zu bei der Suche nach dem Standort für einen Basketballkorb in Oberkleen: »Hier finden wir schon was«, sicherte er den Antragstellern der SPD zu. Weiter im Ausschuss behandelt werden soll die Verkehrssituation in Oberkleen. Die SPD hatte im Parlament eine Verkehrsanalyse beantragt. Die Anwohner der Durchfahrtsstraßen müssten - wie in anderen Ortsteilen auch - ein hohes Verkehrsaufkommen erdulden: »Jetzt sei ein guter Zeitpunkt, jemand Externen auf die Sache schauen zu lassen. Wir versprechen uns Erkenntnisse für Verkehrsströme«, begründete Gerald R. Dörr. Jürgen Knorz (CDU) erinnerte daran, dass ein ähnlich gelagerter Antrag bereits im Geschäftsgang sei. »Wir brauchen keine externe Analyse. Durch die aktuelle Sperrung der Brücke befinden wir uns gerade in einem freiwilligen Feldversuch.« Bei der Frage, wie weiter vorzugehen ist, folgten die Gemeindevertreter dem Vorschlag ihres Vorsitzenden Martin Hanika (CDU), sich dem Thema im zuständigen Fachausschuss zu widmen.

In den Ausschuss verwiesen wurde auch ein Antrag der CDU/Grünen-Koalition zur Nahwärme-Versorgung Wohngebiet Süd-Ost. Die EAM solle hier über die Möglichkeiten berichten, das Gebiet mit Biomasse zu versorgen. Dr. Michael Buss (Bündnis 90/Die Grünen) berichtete von einem Besuch in Oberrosphe, wo ein Konzept zur Bioenergie umgesetzt werde. Die dortigen Vertreter hätten von guten und stabilen Energie-Preisen berichtet. Ob dies auch für Langgöns eine Option sei, müsse man prüfen. Durch die schlimmen Flut-Katastrophen im Ahrtal und Nordrhein-Westfalen sensibilisiert, soll auch in den Langgönser Gremien das Thema Gefahrenabwehr und Bevölkerungsschutz thematisiert werden. So sieht es der Antrag der Koalition vor: »Wir wollen im zuständigen Ausschuss über die Vorkehrungen sprechen, die wir in Langgöns treffen«, erklärte Buss. Mit Bürgermeister und Gemeindebrandinspektor könnten dann die Themen offen angesprochen und diskutiert werden.

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