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Boxen mit Lademöglichkeit

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Langgöns beteiligt sich an einem Projekt zur Erweiterung der Fahrradabstellanlagen an Bahnstationen und Bushaltestellen. Es soll auch Fahrradboxen mit Lademöglichkeit für E-Räder geben

Langgöns (imr). Die Entwicklung des kommunalen Finanzausgleichs im 1. Quartal 2022 liegt »auf Zielniveau«, wie der Ausschussvorsitzende des Langgönser Haupt- und Finanzausschusses Jürgen Knorz (CDU) in der Sitzung des Gremiums berichtete. Auch Rathauschef Marius Reusch (CDU) sprach von einer »grundsätzlich positiven Botschaft«. Die Eingänge bei den Steuererträgen lägen in der Größenordnung so, wie sie prognostiziert wurden.

Auch der Aufstellungsbeschluss des Gemeindevorstands zum Jahresabschluss 2021 liege fristgerecht vor. »Er hat sehr erfreuliche positive Zahlen, wenn man bedenkt, was für ein Jahr wir hinter uns haben«, sagte Reusch. Im ordentlichen Ergebnis liege man 885 000 Euro im Plus. Das Jahresergebnis 2021 liegt bei 1 098 000 Euro.

Auch Eva Oberschelp (Grüne) sprach von »sehr guten Ergebnissen« und Jürgen Knorz (CDU) zeigte sich sicher, das Jahr 2021 mit einem »sehr positiven Ergebnis« abzuschließen.

Die Gemeinde Langgöns beteiligt sich an einem Projekt des Zweckverbands Oberhessische Versorgungsbetriebe (ZOV) zur Erweiterung der Fahrradabstellanlagen an Bahnstationen und Bushaltestellen im Landkreis Gießen. Die Förderquote liegt bei bis zu 80 Prozent der Baukosten. »Durch die Teilnahme haben wir die Möglichkeit, das Projekt relativ zeitnah voranzutreiben«, sagte der Bürgermeister.

Es soll auch Fahrradboxen mit Lademöglichkeit für E-Räder geben. Die Boxen sollen beidseitig des Bahnhofs, also auch in der Leihgesterner Straße, aufgestellt werden, wo sie genau platziert werden, steht aktuell noch nicht fest.

Einstimmig empfahl das Gremium die interkommunale Zusammenarbeit im Rahmen der Teilnahme am IKZ-Projekt »Cybersicherheit in öffentlichen Verwaltungen im Landkreis Gießen«. Kosten von rund 4000 Euro pro Jahr kommen dafür auf die Gemeinde zu. Ein Anruf-Linien-Taxi (ALT) soll das Kleebachtal mit Brand-oberndorf verbinden.

Eine entsprechende Abfrage bei möglichen Betreibern war jedoch ernüchternd. Nur ein Angebot wurde abgegeben, es würde die Gemeinde bei einem nur samstags angebotenen Probebetrieb im Zeitraum vom 1. Juli bis 11. Dezember 2022 satte 23 000 Euro kosten. Dies bilanzierten alle Ausschussmitglieder als viel zu teuer und unverhältnismäßig. Der neue Bürgerbus für das Kleebachtal wäre vielleicht eine mögliche Alternative.

Das Gremium vereinbarte einvernehmlich, den Gemeindevorstand zu beauftragen, nach einer weiteren Lösung zu suchen. Ideal, so die einhellige Meinung, wäre eine entsprechende Verlängerung der bereits bestehenden und sehr gut angenommenen ALT-Strecke von Lang-Göns nach Cleeberg über die ganze Woche. Dabei würde allerdings der Ortsteil Espa nicht berücksichtigt werden.

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