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Ehemalige Bankfiliale sinnvoll nutzen

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Der Langgönser Bürgermeister Marius Reusch (CDU). hat den Ortsbeirat Cleeberg gebeten,einen Konzeptvorschlag für die Nutzung des Gebäudes der ehemaligen Bankfiliale zu erarbeiten

Langgöns (imr). Zur Sitzung des Ortsbeirates begrüßte die Cleeberger Ortsvorsteherin Heidi Tonhäuser (SPD) auch den Langgönser Bürgermeister Marius Reusch (CDU).

So bat der Rathauschef das Gremium, einen Konzeptvorschlag für die Nutzung des Gebäudes der ehemaligen Bankfiliale neben dem Bürgerhaus zu erarbeiten. Der Ortsbeirat will hierfür ein Treffen mit interessierten Gruppen und Vereinen organisieren und ein entsprechendes Konzept ausarbeiten. Der Bürgermeister teilte mit, dass die Planungen für die neue Zuwegung entlang des Kleebachs zum Bürgerhaus - das erste umgesetzte Ikek-Projekt - noch dieses Jahr begonnen und 2023 ausgeführt werden. Gleichzeitig soll eine Verbesserung der Parkplatzsituation angestrebt werden.

Mehr Parkflächen

Der Gemeindevorstand habe den Vorschlag des Ortsbeirates, sich um den Ankauf eines Grundstückes in der »Unteren Pforte« zu bemühen, um die Parkflächen für das Bürgerhaus zu erweitern, begrüßt. Er wird die Eigentümer kontaktieren und entsprechende Verhandlungsgespräche aufnehmen. Geprüft werde auch, ob auf dem Dach des Bürgerhauses eine Photovoltaikanlage installiert werden kann.

Der Sportplatz des FC Cleeberg ist in einem desolaten Zustand und derzeit nicht bespielbar. Die Trockenheit hat im Zusammenspiel mit einer mangelnden Speicherkapazität des Bodens dazu geführt, dass die Rasenfläche des Sportplatzes nachhaltig geschädigt ist. Da das Problem bereits in den vergangenen Jahren aufgetreten ist, geht der Bürgermeister davon aus, dass eine grundlegende Sanierung nötig ist. Da der FC Cleeberg durch seine Spielklasse und die umfangreiche Jugendarbeit auf einen bespielbaren Platz angewiesen ist, soll das Problem zeitnah behandelt werden. Außerdem wird geprüft, ob auf dem nichtbefestigten Teil des Platzes eine Zisterne gebaut werden kann.

Hauptwirtschaftsweg

Auch der Ortsbeirat hatte dies bereits 2020 angeregt, was aber seinerzeit als »nicht notwendig und überdimensioniert« abgelehnt wurde.

Im Bereich »Heideberg« könnte eine Freiflächen-Photovoltaikanlage installiert werden. Um diesen Vorschlag zu vertiefen, soll die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, Susanne Müller, eingeladen werden. Mit dem Amt für Bodenmanagement soll abgeklärt werden, ob der landwirtschaftliche Weg Richtung »Alter Sportplatz« bedarfsgerecht zum Hauptwirtschaftsweg für die Forst- und Landwirtschaft ausgebaut werden kann. Im Zuge dieses Wegebaus soll auch geprüft werden, ob mit den einhergehenden Baumaßnahmen ebenfalls eine kostengünstige Erschließung des Waldhauses mit Wasser und Strom realisiert werden kann. Letzteres ist ein Projekt im Rahmen des Silek-Programms.

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