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Einbahnstraßenregelung favorisiert

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Langgöns (imr). Das geplante Verkehrskonzept für Niederkleen war Thema im Langgönser Umwelt- und Verkehrsausschuss, nachdem bereits der Ortsbeirat Niederkleen in zwei Sitzungen intensiv darüber beraten hatte. Über die Ergebnisse informierte Sabine Textor (Zukunft: jetzt!) in Vertretung von Ortsvorsteher Tim Schröder (CDU). Die Ausschussvorsitzende Eva Oberschelp (Grüne) betonte:

»Der Ortsbeirat hat redlich versucht, die Interessen der Anwohner miteinzubeziehen und Lösungen zu erarbeiten.« Übergeordnetes Ziel sei die Minimierung des Durchgangsverkehrs, eine allgemeine innerörtliche Verkehrsberuhigung und die Entflechtung und ausgewogenere Verteilung des innerörtlichen Verkehrs. Sie sprach dem Ortsbeirat ausdrücklich ihren Dank für die »super gute Beratung und sehr strukturierte Vorleistung« aus.

Folgende Entscheidungen sollen nach dem Willen des Ortsbeirates unter anderem umgesetzt werden: In der Straße »Schneiderberg« soll eine Einbahnstraße in Richtung Brücke am Backhaus ab der Ecke Langgönser Straße bis zur Kreisstraße eingerichtet werden. Ein barrierefreier Fußweg soll bergauf auf der linken Seite angelegt werden. Die bereits existierende Einbahnstraße in der Langgönser Straße in Richtung Ortsausgang bis Bennergasse soll beibehalten werden.

Die bisherige Einbahnstraßenregelung in der Bennergasse soll umgekehrt werden. Damit zeigte sich eine Anwohnerin, deren Familie einen Hofladen in der Bennergasse hat, nicht einverstanden. Sie befürchtet, dass dann weniger Kunden kommen. Ein Landwirt sieht lange Umwege auf sich zukommen, um seinen Hof zu erreichen.

In der Kreuzstraße soll eine Einbahnstraße von der Ecke Kreisstraße in Richtung Brücke hin zur Bergstraße bis Ecke Mühlenweg eingerichtet werden. Karl-Heinz Höringer (CDU), berichtete, dass in der Kreuzstraße deutlich mehr Verkehr sei, seitdem die Verkehrsführung an der Brücke am Backhaus geändert wurde.

Der Durchgangsverkehr aus Richtung Oberkleen könnte großräumig an Ebersgöns vorbei zur B3 umgeleitet werden. Dieser Weg sei zwar etwa zwei Kilometer länger, aber zeitlich nicht länger und dafür angenehmer zu fahren, wenn man nach Lang-Göns möchte, betonte der Bürgermeister. Er glaubt allerdings auch, dass sich Ortskundige nicht davon abhalten ließen, weiterhin durch Niederkleen zu fahren. Die Ausschussmitglieder beschlossen einstimmig, die vorgestellten Hinweise an das Planungsbüro zu geben und später erneut zu beraten.

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