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Erneut kein Wildschaden in Cleeberg

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Langgöns (red). In der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Cleeberg im Cleeberger Waldhaus standen neben den Tätigkeitsberichten auch turnusmäßig die Neuwahlen des Jagdvorstandes auf der Tagesordnung.

Thorsten Jung wurde für die nächsten vier Jahre zum Jagdvorsteher wiedergewählt, sein Stellvertreter ist künftig Horst Wenkittl. Kassenwart bleibt weiterhin Udo Krämer, Alex Stuke wurde als Schriftführer im Amt bestätigt. Als Beisitzer fungieren auch in den kommenden vier Jahren Günter Wagner, Janosch Baumann und Linda Kocken.

Rückbau und Aufbau umgesetzt

In seinem Jahresbericht ging Thorsten Jung auf die Befestigung des Zuweges zur Jagdhütte am Schorn ein, der durch die Jagdgenossenschaft bezuschusst wurde. Des weiteren hatte die Jagdgenossenschaft im vergangenen Jahr Mittel für den Rückbau alter und den Aufbau neuer Jagdeinrichtungen beschlossen, was von Jagdpächter Mark Kammer umgesetzt wurde. »Im Hinblick auf die jagdliche Situation kann ich nur Positives berichten, die Wildschadenssituation ist hervorragend, in den letzten beiden Jagdjahren gab es keinen Wildschaden, das ist in einem Revier mit knapp 1000 Hektar bejagbarer Fläche bei weitem nicht selbstverständlich« so das Resümee von Thorsten Jung.

Er lobte das sofortige Handeln des Jagdpächters zur Vermeidung von Wildschäden, genauso wie die fachmännische Bewirtschaftung der Wildäcker. Zudem gibt es in Cleeberg weiterhin einen guten und gesunden Wildbestand.

In einem Rückblick auf die Amtszeit der letzten vier Jahre stellte Thorsten Jung heraus, dass das gute Miteinander aller Beteiligten (Jagdgenossenschaft, Jagdpächter, Gemeinde, Landwirte, Jäger, Jagdbehörde, Bevölkerung) aus seiner Sicht der wichtigste Punkt für eine erfolgreiche Arbeit gewesen ist. Dieser Weg soll in den nächsten Jahren fortgeführt werden.

In seinem Bericht ging Jagdpächter Mark Kammer unter anderem auf die Streckenliste des abgelaufenen Jagdjahres ein. Sein Dank galt den Jagdgenossen für die Unterstützung bei der Befestigung der Zufahrt zur Jagdhütte. Kassenwart Udo Krämer berichtete über solide finanzielle Verhältnisse der Jagdgenossenschaft. Die Kassenprüfer Horst Wenkittl und Winfried Röhm bescheinigten ihm eine vorbildliche Kassenführung. Unter dem Punkt »Verwendung des Jagdpachtertrages« votierten die Jagdgenossen einstimmig für die Bezuschussung weiterer neuer sowie den Rückbau alter Jagdeinrichtungen. Zudem wurde den Auszahlungsanträgen der Gemeinde Langgöns und von Hessen Forst genauso wie der Bereitstellung von Mitteln für den Heckenrückschnitt zugestimmt.

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