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Fahrbahnschwellen statt Straßenmarkierung

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Tempo 30 im Bereich der Kita Niederkleen (l.) wird oft nicht beachtet, Fahrbahnschwellen könnten hier Abhilfe bringen. © Rieger

Langgöns (imr). Folgende Anträge wurden in der Sitzung der Gemeindevertretung neu eingebracht und einstimmig beschlossen: Der Ausbau und die Förderung von Blühwiesen auf gemeindeeigenen Flächen, ein Antrag der Koalition von CDU und Grünen, soll intensiviert werden. Bürgermeister Marius Reusch (CDU) lobte in dem Zusammenhang die heimischen Landwirte, die diese Entwicklung auf ihren Flächen bereits seit einigen Jahren vorantreiben.

»Das ist sehr erfreulich, die Landwirte haben ein Vielfaches der Möglichkeiten, die wir als Gemeinde haben.« Das Bioenergiedorf Oberrosphe bei Marburg soll gemäß einem Antrag der Koalition von CDU und Grünen von interessierten Mitgliedern der Gemeindevertretung und des Gemeindevorstands besichtigt werden.

Ebenfalls von der Koalition wurde beantragt, im Bereich der Kita Niederkleen verkehrsberuhigende Maßnahmen durchzuführen, damit die Verkehrsteilnehmer dort langsamer fahren und Tempo 30 eingehalten wird. Farbige Straßenmarkierungen und gelegentliche Kontrollen hätten bislang nicht viel bewirkt. Über kostengünstige Fahrbahnschwellen könnte zeitnah und ohne große Baumaßnahmen eine Geschwindigkeitsreduzierung getestet werden. Dem SPD-Antrag, die Geschäftsordnung dahingehend zu ändern, am 9. November und am 27. Januar keine Gremiensitzungen abzuhalten, wurde entsprochen. Damit soll die Bedeutung dieser beiden Tage - am 9. November 1938 war die Reichspogromnacht, am 27. Januar 1945 wurde das KZ Auschwitz befreit - besonders hervorgehoben und den Mandatsträgern die Möglichkeit gegeben werden, diese Tage mit einem entsprechenden Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus begehen zu können.

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