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Hilfe für ukrainische Flüchtlinge

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Der Lang-Gönser Arbeitskreis »Leben nach Tschernobyl« stellt Kleiderspenden für ankommende ukrainische Flüchtlinge zur Verfügung und hofft auf weitere Angebot Menschen aufzunehmen.

Langgöns (ww). Der Arbeitskreis (AK) »Leben nach Tschernobyl« stellt eingelagerte Kleiderspenden für ankommende ukrainische Flüchtlinge zur Verfügung. Das teilte Gerhard Keller, eines der Vorstandsmitglieder, mit. Restbestände in zwei Containern sind noch auf dem Gelände der Firma Bödeker in Langgöns gelagert und sollten eigentlich mit einem allerletzten Hilfstransport in das Land am Rande Europas, nach Borispol, gehen.

Der AK hat seine Arbeit im vergangenen Jahr eingestellt. Der Arbeitskreis verfügt über einen großen Vorrat an hochwertigen Kleiderspenden, darunter neuwertige Schuhe. Sollten Flüchtlinge im Landkreis Kleidung und Schuhe benötigen, so stehen diese Kleiderspenden zur Verfügung.

Zudem gebe es in Langgöns und Umgebung im Moment acht Familien, die mindestens 20 Kriegsflüchtlinge aus Borispol nahe Kiew, »Menschen, die wir in den letzten 30 Jahren kennengelernt haben«, privat aufnehmen können. Der AK hofft, dass sich noch mehr Privatleute finden, die sich dazu entschließen können, Kriegsflüchtlinge aufzunehmen. Alle aus Langgöns und Umgebung, die sich vorstellen können, Kriegsflüchtlinge aufzunehmen, sollten sich beim AK-Vorstandsmitglied Pfarrer Eberhard Klein unter eberhard.h.klein@web.de melden.

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