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Mehrere Mehrfamilienhäuser

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Von: Imme Rieger

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Auf diesem Gelände, direkt neben den Bahngleisen nördlich des Bahnhofs von Lang-Göns, soll eine große Wohnanlage entstehen. Foto: Rieger © Rieger

70 bis 80 Wohneinheiten sollen nördlich der Park & Ride-Anlage am Bahnhof Lang-Göns entstehen. Dazu muss ein Bebauungsplan in diesem Bereich aufgestellt werden.

Langgöns (imr). Nördlich der Park & Ride-Anlage am Bahnhof im Ortsteil Lang-Göns soll eine Wohnbebauung entstehen. Dazu muss ein Bebauungsplan in diesem Bereich aufgestellt werden. Das Thema wurde im Bauausschuss beraten. Der Bebauungsplan soll die Bezeichnung »Am Bahnhof« erhalten. Es gibt einen interessierten Investor, der die entstehenden Kosten übernehmen soll. Einstimmig empfahlen die Mitglieder des Ausschusses den Beschlussvorschlag der Gemeindevertretung. Die Mitglieder des Ortsbeirats Lang-Göns stimmten mehrheitlich bei zwei Enthaltungen zu. Hans Noormann (Grüne), der Erste Beigeordnete der Gemeinde, stellte in Vertretung von Bürgermeister Marius Reusch (CDU) die Planungen vor: Es sollen in dem Bereich nördlich des Bahnhofs 70 bis 80 Wohneinheiten in mehreren Mehrfamilienhäusern entstehen. Der Sozialwohnungsanteil soll mindestens 25 Prozent betragen und wird in einem städtebaulichen Vertrag zwischen der Gemeinde Langgöns und dem Investor festgelegt. Der Abschluss dieses Vertrags ist Voraussetzung für den Satzungsbeschluss.

Aktuell befinden sich auf dem Gelände Brachflächen, Lagerflächen und eine sogenannte Ladestraße, die parallel zu den Gleisen, die am Rande mit Lärmschutzwänden abgeschirmt werden, verläuft. Ein Ausgleich für diese Maßnahme ist aus Sicht des Artenschutzes erforderlich. Die Zufahrt zu der geplanten Wohnanlage soll von der Bismarckstraße aus erfolgen. Die Park & Ride-Anlage soll nicht davon beeinträchtigt und sogar noch erweitert werden.

Eine Präsentation über »Tiny-Häuser« wurde von Michael Costache von »Green Mobile Home« aus Gelnhausen im Bauausschuss vorgestellt. Der Trend nach immer kleineren Häusern, nicht nur aus finanziellen, sondern auch aus Gründen der Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit, prägt die Gesellschaft immer mehr. Das Unternehmen hat Häuser aus hochwertigem Holz mit einer Fläche von 15 bis 155 Quadratmetern im Portfolio, sie seien alle energieeffizient, nachhaltig und würden keine Flächen versiegeln, informierte der Fachmann. Diese Häuser könnten auf Privatgrundstücken ebenso aufgestellt werden wie im Rahmen eines Siedlungsparks. Mit der Präsentation folgte das Gremium einem Antrag der FW in Langgöns.

An diesem Abend wurde lediglich über das Konzept dieser »Tiny-Häuser« informiert. Die interessante Frage, wo in Langgöns solche Häuser, möglicherweise sogar auf einer größeren Fläche, aufgestellt werden könnten, stand nicht zur Diskussion.

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