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Spielplatz wird mit Grillfeier im September eingeweiht

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Langgöns (imr). In seiner Sitzung beschäftigte sich der Ortsbeirat Cleeberg um seine Vorsitzende Heidi Tonhäuser (SPD) mit der Verwendung der Ortsbeiratsmittel. Das Budget liegt aktuell bei rund 2800 Euro. Die Gemeinde soll nun prüfen, ob es möglich ist, Gelder zweckgebunden für Baumneupflanzungen im Cleeberger Wald zu verwenden. Der Ortsbeirat möchte auch eine Spendenaktion starten und einen Teil seiner Mittel für neue Bäume zur Verfügung stellen, um die stark geschädigten Flächen im Cleeberger Wald wieder aufzuforsten.

Alternativ wird die Kostenbeteiligung für eine neue Beschallungsanlage in der Trauerhalle des Cleeberger Friedhofes oder die Beteiligung an einem Sonnensegel über der Sitzgruppe auf dem neuen öffentlichen Spielplatz im Biengartenweg in Erwägung gezogen, sofern dies gewünscht wird. Eine Kostenschätzung für diese beiden Projekte steht noch aus, die finale Entscheidung soll in einer der nächsten Sitzungen getroffen werden. Der neue Spielplatz soll im Rahmen einer kleinen Grillfeier offiziell eingeweiht werden. Ein mit den Eltern bereits abgestimmter Termin ist Samstag, der 3. September, um 15 Uhr. Hierzu ist auch Bürgermeister Marius Reusch (CDU) herzlich eingeladen.

Heidi Tonhäuser teilte mit, dass alle drei Cleeberger Brunnen mit Ultrafiltrationsanlagen ausgestattet werden. Zuletzt hatte es im vergangenen Februar im Zusammenhang mit hohen Niederschlägen eine Grenzwertüberschreitung von Enterokokken im Trinkwasser des Langgönser Ortsteils gegeben. Die Gemeindewerke hatten seinerzeit sehr schnell reagiert, sodass keine akute Gefahr für die Bevölkerung entstand. Rund 1100 Einwohner in Cleeberg und knapp 300 Einwohner in Weiperfelden werden durch die drei Brunnen in Cleeberg versorgt, sie verbrauchen im Jahr rund 59 000 Kubikmeter Wasser. Der Brunnen »Seegrund II« war erst im vergangenen Jahr saniert worden, die anderen beiden Brunnen »Seegrund I« und »Bommbach III« in den Jahren 2020 beziehungsweise 2019. Cleeberg hat die einzige autarke Wasserversorgung in der Gemeinde, die anderen Orte im Kleebachtal sind an den Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke (ZMW) angebunden und werden über deren Brunnen versorgt. Bereits 2003 hatte es einen ähnlichen Störfall in Cleeberg gegeben. Jetzt hat sich die Gemeinde eine Hygienespezialistin für Trinkwasser an die Seite geholt. Aus den Ergebnissen ihrer Untersuchungen soll ein Gesamtkonzept zur nachhaltigen Sicherstellung der Trinkwasserversorgung in Langgöns entwickelt werden. Der Bürgermeister wünscht sich für Cleeberg auch einen Anschluss an den ZMW: Dann könnte auf solche Störereignisse reagiert werden, indem einfach das lokale Netz abgeschaltet und die Wasserversorgung vorübergehend durch den ZMW übernommen wird. Nichtsdestotrotz hätten die Brunnen vor Ort einen hohen Wert.

Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.

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