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Urnengrabfeld in Lang-Göns wird umgestaltet

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Von: Imme Rieger

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Dieses erst im Frühjahr angelegte Urnengrabfeld soll optisch ansprechender gestaltet und durch Wegnahme der trennenden Hecke mit dem rechts daneben angrenzenden zweiten Grabfeld verbunden werden. Foto: Rieger © Rieger

Für Besucher soll der Zugang zum Urnengrabfeld verbessert werden.

Langgöns (imr). Nachdem es Beschwerden von Angehörigen über die Gestaltung eines neuen Urnengrabfeldes im östlichen Teil des Friedhofs im Ortsteil Lang-Göns gegeben hatte, besichtigten die Mitglieder des Sozialausschusses Langgöns um ihren Vorsitzenden Gerald R. Dörr (SPD) gemeinsam mit dem Ortsbeirat Lang-Göns die Anlage, um über eine bessere Gestaltung zu beraten. Auch einige Bürger nahmen an dem Ortstermin teil. Christian Ulm vom Bauhof der Gemeinde hatte einige Konzeptvorschläge mitgebracht, wie dieser Bereich den Wünschen der Angehörigen entsprechend anders konzipiert werden könnte. Die beiden rechteckigen Grabfelder mit Platz für jeweils acht Gräber, die aktuell von einer niedrigen Hecke umsäumt und auch dadurch voneinander getrennt sind, sollen miteinander verbunden werden, wobei am Übergang Bäume oder Sträucher in Pyramidenform gepflanzt werden könnten. Die Zuwegung soll mit Platten für Besucher mit Rollator besser zugänglich gemacht werden. Bereits zuvor war vom Ortsbeirat neben der optischen Optimierung gewünscht worden, dass die aktuellen Umrandungen der Urnengräber - es sind momentan graue Betonrandsteine - durch ansprechendere Einfassung ersetzt werden. Alle vorgeschlagenen Änderungen wurden einstimmig von den Ausschussmitgliedern, dem Ortsbeirat und den Angehörigen der dort Bestatteten befürwortet. Mit dem neuen Urnengrabfeld, das im Frühjahr vergleichsweise schnell errichtet worden war, weil neue Gräber gebraucht wurden, soll der Beschluss der Gemeindevertretung, die Langgönser Friedhöfe grüner und parkähnlicher zu gestalten, umgesetzt werden. Grundsätzlich sollen zukünftig vermehrt moderne Grabformen, die weniger Pflegeaufwand haben, angeboten werden. Damit möchte die Gemeinde dem starken Wandel in der Bestattungskultur Rechnung tragen.

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