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Virtuelle Pakete einfach an der Kasse kaufen

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Von: Imme Rieger

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Rewe-Marktleiter Saffet Kale (l.) und Elyesa Travaci, der Sohn von Bayram Travaci, am Werbestand für die Aktion mit den virtuellen Paketen für die Ukrainehilfe. Foto: Rieger © Rieger

Im Rewe-Markt »Am Lindenbaum« in Lang-Göns können Kunden ein virtuelles Paket kaufen. Diese werden am Ende der Aktion gepackt, eine Sachspende kommt dazu und gehen an die Ukrainehilfe.

Langgöns (imr). Eine pfiffige Idee zur Unterstützung der Ukrainehilfe in der Evangelischen Kirchengemeinde Lang-Göns hat Bayram Travaci, Inhaber des Rewe-Marktes »Am Lindenbaum« im Ortsteil Lang-Göns: Er bietet den Kunden an, ein virtuelles Paket an den Kassen seines Geschäftes zu kaufen.

»Am Ende der Aktion werden Ihre Pakete gepackt, übergeben und von uns noch mit einer Sachspende abgerundet«, informiert der Geschäftsmann. Er hatte vom zweiten Hilfsgütertransport der Ukrainehilfe erfahren, der Anfang Februar in die Städte Borispol und Korosten starten wird, und kurzfristig überlegt, »auch etwas dazu beizutragen«.

Travaci betont: »Es wäre toll, wenn durch unsere Aktion noch mehr Leute auf den Hilfsgütertransport aufmerksam werden und ihn mit einem virtuellen Paket unterstützen.«

Wie funktioniert das eigentlich mit dem virtuellen Paket? An der Kasse können die Kunden sich zwischen drei Paketen zur Auswahl entscheiden: Paket 1 Ukrainehilfe kostet 53,82 Euro, ein halbes Paket kostet 26,91 und ein viertel Paket kostet 13,46 Euro. Es ist also für jeden Geldbeutel etwas dabei. Am Ende werden dann aus den zunächst virtuell eingekauften Paketen »echte« Pakete, die von den Mitarbeitern nach einer detaillierten Liste der Ukrainehilfe gepackt werden, um für den Hilfsgütertransport übergeben zu werden.

»Unser Angebot wird schon angenommen, es sind schon einige Pakete über die Kasse gegangen«, freut sich der Rewe-Chef und hofft, dass viele Menschen von seiner Idee erfahren und mitmachen. Aktuell bietet er die Aktion nur in seinem Markt »Am Lindenbaum« an, »vielleicht weiten wir sie in den nächsten Tagen aber auch noch auf unsere Märkte in Rechtenbach und Hüttenberg aus«, kündigt er an. Geplant sei auch, dass Mitglieder der Ukrainehilfe im Markt die Kunden zusätzlich über die Hilfsaktion informieren.

Pfarrer a. D. Eberhard Klein, der die Ukrainehilfe federführend organisiert, zeigte sich von der Idee sehr begeistert, spricht von einer »coolen Aktion« und hofft auf viele Teilnehmer.

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