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Zentrales Portal für Kindertagesstätten wird freigeschaltet

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Katharina Müller © Rieger

Am 21. März wird die neue Version der »webKITA«-Schnittstelle freigeschaltet. Verwaltungsleiterin Katharina Müller stellte die Neuerungen zusammen mit Daniel Fischbach im Sozialausschuss vor.

Langgöns (imr). Die Digitalisierung der Kitas in der Gemeinde Langgöns wird ab kommendem Montag, dem 21. März, in eine neue Dimension treten: Denn dann wird die neue Version des »webKITA«-Onlineportals freigeschaltet.

Im Langgönser Sozialausschuss begrüßte der Ausschussvorsitzende Gerald R. Dörr (SPD) dazu Katharina Müller, die Kita-Verwaltungsleiterin der Gemeinde Langgöns, und Daniel Fischbach, der das Onlineportal im Auftrag der Gemeinde gemeinsam mit Katharina Müller ausgearbeitet hat. Beide stellten das neue Angebot vor. Hintergrund des Projekts ist die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG), das vorsieht, alle wesentlichen Behördengänge bis Ende 2022 digital zu ermöglichen.

Über das neue zentrale Portal zur Kinderbetreuung in Langgöns können Eltern ihre Kinder in einer der sechs gemeindlichen und der evangelischen Kita »Arche« in einer Vormerkliste anmelden und so Planungssicherheit erhalten. Dabei können sie jederzeit Änderungen vornehmen, wie sie ihr Kind betreut haben möchten. Sie erhalten über das Infoportal umfangreiche Informationen zu allen Kinderbetreuungsangeboten im Ort, dies auch ohne Benutzerkonto. Am Ende steht der Vertrag für das Kind mit dem Kitaplatz. Dann wird aus dem »Wartekind« ein »Bestandskind«, das Kind wandert von der Vormerkliste in das Abrechnungssystem.

Eltern können über ein individuelles Benutzerkonto (»Elternkonto«) alles rund um ihren Kita-Platz bequem von zu Hause aus erledigen. Sie können zum Beispiel ihre Dokumente zur Kinderbetreuung einsehen, ihre persönlichen Daten pflegen, wenn sich beispielsweise die Adresse oder eine Telefonnummer ändert, sie können ihr Kind krankmelden, Notfallkontakte und Unverträglichkeiten ihres Kindes eintragen und vieles mehr. Wichtige und aktuelle Informationen für Eltern wie Einladungen oder Briefe und Bescheide können ihnen online übermittelt werden.

»Damit werden Handzettel und Elternbriefe in Papierform überflüssig, nur die Eltern, die noch nicht angemeldet sind, werden sie weiterhin bekommen«, informierte Fischbach. Das System sei auch in der Lage, dies genau zu erkennen. »Interne Mails werden selbstverständlich in einem geschützten Bereich versendet; das Portal soll auf mehreren Ebenen einen Mehrwert für alle bieten«, unterstrich Fischbach. Das neue Portal, das in abgespeckter Version bereits bis jetzt auf der Homepage der Gemeinde aufzurufen war, werde auch für die Kita-Leitungen »eine ganz neue Sache sein«, das Personal werde entsprechend geschult, informierte Müller, die für sämtliche Kitas der Großgemeinde zuständig ist. Sie verwies auf eine wichtige Info: Die »Bestandseltern und die Warteeltern«, also alle, die bereits im bisherigen »WebKITA«-Portal angemeldet und registriert sind, müssen sich über einen neuen Code erneut registrieren, wenn das Portal am Montag neu startet.

»Wer sich erst ab kommenden Montag anmeldet, kann dies dann sofort auf dem neuen Webportal tun«, betonte sie. Bürgermeister Marius Reusch (CDU) ergänzte, dass Kinder in Langgöns erst angemeldet werden dürfen, wenn sie geboren sind. »Das Ganze soll ein Mitmach-Programm für Eltern, Erzieher und Leitungen sein, das absolut alltagstauglich ist«, sagte Müller, von der die Inhalte des neuen Portals konzipiert wurden. Daniel Fischbach hat diese technisch umgesetzt, beide haben gemeinsam unzählige Stunden an dem Programm gearbeitet.

Die Ausschussmitglieder zeigten sich von den vielfältigen und differenzierten Möglichkeiten der neuen Onlineportal-Version beeindruckt und unterstützen dieses Projekt uneingeschränkt.

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