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Zusätzliche Bushaltestelle für Fahrplan des Anruf-Linien-Taxis

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Von: Imme Rieger

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Die Bushaltestelle am alten Feuerwehrhaus in Lang-Göns soll in den ALT-Fahrplan aufgenommen werden. Foto: Rieger © Rieger

Langgöns (imr). Bei einer Enthaltung stimmte das Parlament für den SPD-Antrag, die Bushaltestelle »Altes Feuerwehrgerätehauses Lang-Göns« in den Anruf-Linien-Taxi (ALT)-Fahrplan aufzunehmen. Dies soll vor dem Hintergrund des Ikek-Projekts »Jugendfreizeitgelände Lochermühlsweg und Umgebung« umgesetzt werden, damit auch Jugendliche aus den anderen Langgönser Ortsteil das Gelände selbstständig und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können.

Das Jugendfreizeitgelände mit Pumptrackstrecke und Sportkäfig soll im kommenden Jahr gebaut werden. Ein weiterer Antrag der SPD fordert die Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels. Hier ergab die Diskussion, dass sich Bürgermeister Marius Reusch (CDU) zunächst im Kreise seiner Bürgermeisterkollegen in den Nachbarkommunen erkundigen soll, ob es bereits Erfahrungen zu diesem Thema gibt und ob Interesse an einer Kooperation besteht. Einvernehmlich wurde der Antrag in den Haupt- und Finanzausschuss gegeben, der Bürgermeister soll dort berichten.

Die Gemeinde Langgöns will Bürger, die sich eine Mini-Photovoltaik-Anlage anschaffen, mit jeweils 100 Euro bis zu einer installierten Leistung von 600 W unterstützen.

Dies soll für die Bürger Anreiz sein, solche Anlagen zu kaufen. Insgesamt 8500 Euro »Klimageld« stehen dazu für 2022 und 2023 zur Verfügung, 85 »Balkonkraftwerke« könnten demnach bezuschusst und der Energieverbrauch entsprechend reduziert werden. »Ziel ist es, Balkonanlagen zu fördern und die Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Mit der Förderung von 100 Euro pro Anlage möchten wir möglichst viele Interessenten unterstützen«, sagte Bürgermeister Marius Reusch.

Die Anlagen würden um die 1000 Euro kosten, »immerhin beträgt die Förderung dann zehn Prozent«, sagte der Rathauschef. Die Langgönser Klimaschutzmanagerin Susanne Müller hatte das Thema mit auf den Weg gebracht. Auch die SPD hatte einen Prüfantrag gleichen Inhalts gestellt, wie Dominik Debus (SPD) erläuterte. Beide Tagesordnungspunkte wurden zusammen behandelt und einstimmig abgestimmt.

Ein weiterer Antrag der SPD beschäftigt sich mit weiteren öffentlichen E-Ladestationen im gesamten Gemeindegebiet. Kontakt zu Anbietern, die Ladestationen ohne Kostenbeteiligung von Kommunen einrichten und betreiben, soll aufgenommen werden. Bürgermeister Marius Reusch berichtete, dass gerade ein Büro gesucht werde, das ein Konzept für die Gemeinde erstellt, um die sinnvollsten Standorte in der Kommune zu finden. Mit dieser Ergänzung wurde dem Antrag einstimmig zugestimmt.

Ebenso einvernehmlich passierte der Antrag der Freien Wähler, ein Projekt zum Thema »Tiny-House-Park« durch ein geeignetes Unternehmen im Bauausschuss vorzustellen, das Parlament.

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